Laktobazillen („Döderleinsche Stäbchen“)

Die „Laktobazillen“ sind natürliche Scheidenbewohner, die die Scheidenflora bilden. Sie werden auch als „Döderleinsche Stäbchen“ oder „Milchsäurebakterien“ bezeichnet.

Laktobazillen sind eine heterogene Gruppe von großen, grampositiven Bakterien, welche Milchsäure produzieren. Heutzutage sind über 50 verschiedene Typen bekannt. Beim Menschen kommen etwa 5-7 Typen bevorzugt vor. Häufig ist die Scheide von 3 oder auch mehr Typen gleichzeitig besiedelt.

Die Vermehrung der Laktobazillen in der Vaginalflora ist östrogenabhängig. Die Keimanzahl ist auch vom Zyklus abhängig. So finden sich während der Menstruation und unmittelbar danach geringe Konzentrationen, die dann unter der Östrogenwirkung wieder rasch ansteigen. Den Einfluss des Östrogens kann man sehr gut in der Schwangerschaft beobachten.

Laktobazillen bevorzugen ein saures Scheidenmilieu, das sie sich durch die Milchsäureproduktion selbst schaffen. Deswegen sind sie für den Säuregehalt in der Vagina verantwortlich. Viele Stämme produzieren zusätzlich Wasserstoffperoxid, welches die Vermehrung der Keime hemmt. Eine gesunde Scheidenflora weist einen pH-Wert von 3,8 - 4,5 auf.

Laktobazillen sind sehr empfindlich gegen die meisten Breitspektrumantibiotika und aggressive Intimwaschlotionen mit Parfüm, Deo und Seifen. Antibiotika könnten manchmal zu Zerstörung der Laktobazillenflora führen. 

Die Multi-Gyn Produktpflegeserie unterstützt, schützt und fördert den Wiederaufbau und die Erhaltung einer ausgeglichenen Vaginalflora.

 

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