Ursachen & Tipps zur Vorbeugung gegen Scheideninfektionen

Juckreiz der Scheide & Brennen im Scheideneingang

Starkes Jucken, Stechen und Brennen im Intimbereich sowie vermehrter riechender Scheidenausfluss sind häufig auftretende Symptome bei Scheidenerkrankungen wie Scheidenpilz oder bakterieller Vaginose.

Hat die Frau Beschwerden im Intimbereich, macht Sex keinen Spaß.
Wenn die Scheide juckt und brennt, ist im Bett nichts los. Multi-Gyn ActiGel beugt Beschwerden vor. Bild: ©Photographee.eu-Fotolia.com

Leichter oder starker Juckreiz in der Scheide kann vielerlei Ursachen haben. Häufig stecken einfach zu behandelnde Infektionen mit Bakterien, Viren, Pilzen oder anderen Mikroorganismen hinter dem Jucken in der Scheide. Einige dieser Erreger oder Bakterien werden bei (ungeschütztem) Sex übertragen, geraten aufgrund der räumlichen Nähe vom Anus in die Vagina, manche wiederum sind Bestandteil der normalen Scheidenflora und nehmen bei einem gestörten Scheidenmilieu überhand. Grundsätzlich ist zur Abklärung immer ein Besuch beim Arzt empfehlenswert.

Wir haben hier für Sie mögliche Ursachen für den Juckreiz im Intimbereich zusammengefasst:

Jucken und Brennen in der Scheide durch Pilze

Eine der häufigsten Ursachen für Juckreiz, Brennen und vermehrten Scheidenausfluss ist eine Pilzinfektion, die durch die Überbesiedlung mit Hefepilzen entsteht.
Vor allem der Hefepilz Candida albicans ist einer der häufigsten Erreger von Scheidenpilzinfektionen (in mehr als 80% der Fälle). Ebenso wie die wichtigen Scheidenbewohner, die Milchsäurebakterien, ernährt sich auch dieser Erreger vom Zellzucker der Vaginalschleimhaut und fühlt sich in feuchtem Milieu besonders wohl. In geringer Menge ist Candida albicans ein natürlicher Ansiedler der Scheidenflora. Erst wenn sich der Pilz stark vermehrt und die wichtigen Scheidenbewohner verdrängt, treten die typischen Beschwerden auf. Die unverzichtbaren Laktobazillen können dann den pH-Wert der Scheide nicht mehr sauer halten und so ihrer schützenden Aufgabe innerhalb der Vagina nicht mehr nachkommen.

Symptome bei Scheidenpilz

Typische Symptome bei einer Scheidenpilz-Infektion sind eine brennende Scheide, unangenehmer (starker) Juckreiz oder Stechen im Intimbereich. Manchmal treten zudem Schmerzen beim Wasserlassen auf.

Der Scheidenausfluss ist verstärkt und kann sich weiß bis gelblich verfärben. Aufgrund des hohen Östrogenspiegels sind viele Frauen oft während ihrer fruchtbaren Lebensphase und während der Schwangerschaft von Scheidenpilzproblemen betroffen. Aber auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z.B. bei AIDS oder Diabetes) sind anfällig für Pilzerkrankungen.

Jucken Brennen in der Scheide durch Bakterien

Die Infektion der Vagina mit Bakterien – meist mit dem Bakterium Gardnerella vaginalis – ist die mit Abstand am weitesten verbreitete Intimbeschwerde und die am häufigsten auftretende Infektionskrankheit der Scheide bei Frauen im geschlechtsfähigen Alter. Wenn sich bestimmte, in der Scheide natürlich vorkommende Bakterien sehr stark vermehren und andere Scheidenbewohner, vor allem die wichtigen Milchsäurebakterien, zurückdrängen.

Symptome bei einer Bakteriellen Vaginose

Die bakterielle Vaginose als eine Fehlbesiedlung bzw. Dysbalance der Scheidenflora geht mit unterschiedlichen Symptomen einher. Besonders markant ist der erhöhte pH-Wert der Scheide (pH-Wert ca. 5), der unangenehme fischartige Geruch sowie ein verstärkter, dünnflüssiger, gräulich-weißer Ausfluss.

Jucken und Brennen im Bereich der Scheide durch Viren

Auch Viren sind in der Lage die Scheidenflora anzugreifen, eine Entzündung und die damit verbundenen Beschwerden wie Scheidenjucken, Reizung, Ausfluss und Brennen in der Scheide hervorzurufen. Dazu gehören vor allem: Humane Papilloma-Viren (HPV) und Herpes simplex-Viren (HSV).

Genitale HPV-Infektionen gehören zu den am häufigsten sexuell übertragenen Infektionen. Bestimmte Unterarten können Feigwarzen im Genitalbereich begünstigen.

Die Feigwarzen fühlen sich besonders in einem feuchten und warmen Milieu wohl, deswegen siedeln sie sich oft in der After- und Geschlechtsgegend an. Andere betroffenen Stellen sind die Schamlippen, der Scheideneingang und der Enddarm.

Unbehandelt kann das Herpesvirus im Intimbereich zu Genitalherpes führen. Typische Symptome sind z.B. die Bildung schmerzhafter und juckender Bläschen in der Scheide.

Jucken und Brennen im Intimbereich durch Einzeller

Nicht nur Bakterien, Pilzen und Viren können die Scheidenflora angreifen. Es gibt auch andere Mikroorganismen wie die Einzeller, die Jucken und Brennen im Intimbereich verursachen können. Ein Beispiel dafür ist Trichomonas vaginalis.

Die Trichomonaden gehören zu den häufigsten sexuell übertagbaren Krankheiten. Neben dem starken Brennen in der Scheide und Entzündungen der Schleimhäute ist ein typisches Symptom auch der übelriechende Ausfluss, der grün und sogar schaumig sein kann.

Jucken und Brennen in der Vagina durch Läuse

Filzläuse springen entweder durch Geschlechtsverkehr oder durch kontaminierte Bettwäsche und Matratzen über. Sie verursachen starken Juckreiz in der Vagina, der mit sichtbaren Kratzspuren einhergeht. Die Inkubationszeit beträgt zwischen drei und sechs Wochen. Holen Sie in diesem Fall unbedingt Rat bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein.

Juckreiz in der Scheide durch ungeeignete Intimpflege

Falsche Pflegeprodukte oder übertriebene Intimhygiene verursachen ebenfalls häufig Beschwerden und Probleme im weiblichen Intimbereich. Auch Juckreiz im Bereich der Scheide kann durch übermäßiges Waschen entstehen. Die Scheide bzw. die Vagina ist mit ihrem empfindlichen Milieu sehr anfällig für diverse Reizungen.

Beispielsweise zu intensives Waschen oder die Verwendung von Intimlotionen, Intimwaschmitteln und Duftsprays bringen das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora durcheinander. Das kann mit Reizungen wie Brennen und Juckreiz beginnen und bei bakterieller Vaginose und Scheidenpilzinfektionen enden.

Die unpassende Intimpflege ist demnach eine der Hauptursachen von Juckreiz und anderen Beschwerden im Intimbereich. Wir haben für Sie 10 nützliche Tipps zur Vermeidung von Problemen im Intimbereich zusammengestellt.

Die möglichen Gründe und Faktoren, die neben einer „falschen“ Intimhygiene die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen und für Juckreiz in der Scheide sorgen können, finden Sie im Folgenden noch einmal zusammengefasst:

  • Bakterielle Vaginose
    In der Vagina natürlich vorkommende Laktobazillenstämme schaffen es nicht mehr, den natürlicherweise sauren pH-Wert der Scheide aufrecht zu erhalten, da sich krankmachende Bakterien erfolgreich vermehrt haben und die Laktobazillen verdrängen. Jetzt sollte schnell gehandelt werden, um diese wichtigen Laktobazillen zu stärken und den normalen sauren pH-Wert der Scheide wiederherzustellen.
  • Stress
    (Schlafmangel, Anspannung oder suboptimale Ernährung können aufgrund der Ausschüttung stressbedingter Hormone zu einer Abwehrschwäche führen und bieten so allen krankmachenden Mikroorganismen ideale Bedingungen, sich erfolgreich zu vermehren. Auch im Vaginalbereich kann es so zu Infektionen kommen, die sich auch durch Juckreiz äußern.)
  • mechanische Reizungen
    Anwendung von Tampons und diverse Sexualpraktiken, wie beispielsweise Analverkehr vor Vaginalverkehr, ungeschützter Geschlechtsverkehr und der Einsatz von Sex-Toys, können dazu führen, dass Darmbakterien oder auch Erreger von Geschlechtskrankheiten in die Scheide gelangen und sich ansiedeln. Bei der Verwendung von qualitativ minderwertigen Sex-Spielsachen und bei unsanftem Analverkehr können auch Verletzungen der Schleimhaut eine Eintrittspforte bieten.)
  • Medikamente (Antibiotika)
    Medikamente, speziell Antibiotika haben die Aufgabe Krankheiten zu bekämpfen, indem sie Bakterien und Keime abtöten. Diese „Anti-Strategie“ führt in den meisten Fällen auch dazu, dass auch hilfreiche Bakterien in der körpereigenen Mikrobiota abgetötet werden, wie Laktobazillen oder andere hilfreiche Mikroorganismen in der Vagina.
  • Hormone
    Auch bestimmte hormonelle Phasen können durch Beschwerden wie Juckreiz gekennzeichnet sein. Hohe Östrogenwerte können für eine trockene Scheide sorgen, die die Schleimhaut dadurch anfälliger für Verletzungen und somit anfälliger für Infektionen machen. Diese Gefahr kann verstärkt bei Schwangeren, Frauen, die mit einer östrogenhaltigen Pille verhüten und bei Frauen in den Wechseljahren bestehen.
  • Ein schwaches Immunsystem
    Ein grundsätzlich schwaches oder durch diverser Faktoren wie Stress, Anstrengung oder Krankheit geschwächtes Immunsystem kann ebenfalls zu Fehlbesiedlungen im Vaginalbereich und auf diese Weise zu unangenehmem Juckreiz führen.
  • Candida-Infektionen / Scheidenpilz
    Oftmals ist der pH-Wert der Scheide nicht auffällig verändert, aber Schwellungen, Brennen und weißer Ausfluss zeigen dennoch eine Pilzinfektion an. Auch hier ist der Juckreiz das Leitsymptom. Häufig treten die Beschwerden bei geschlechtsreifen Frauen kurz vor der Menstruation auf. Frauen zu Beginn des hormonellen Wechsels leiden sogar noch häufiger unter diesen Symptomen.
  • Kontakallergien
    Kontaktallergien können durch Inhaltsstoffe und Parfüm ausgelöst werden. Auch Gleitgele, Kondome oder Materialien der Bekleidung sind oft Auslöser einer solchen, sogenannten Kontaktdermatitis. Speziell Juckreiz, aber auch Hautschwellungen, Ausschläge und Rötungen können dafür Anzeichen sein. Um diese Art Juckreiz zu vermeiden, sollten die Auslöser gemieden und auf Seifen und parfümhaltige Cremes verzichtet werden.
  • Lichen Sclerosus
    Eine entzündliche Form der Haut im Bereich der Genitalien, die zu den Autoimmunerkrankungen gezählt wird. Es bilden sich die entzündlichen bindegewebsartigen Strukturen, die zu einer Verringerung der Schleimhaut/Haut führen. Sie gehen ebenfalls mit Juckreiz und entzündlicher Symptomatik einher und können mit einer Pilzinfektion verwechselt werden. Hier ist die Behandlung mit Kortikosteroiden die häufigste Form der Therapie.

Jucken und Brennen in der Scheide nach dem Sex

Wenn es nach dem Sex „juckt“ und „brennt“, kann dies auf eine „Kondom-Allergie“, genauso gut aber auch auf eine „Scheideninfektion“ hindeuten.

Um eingrenzen zu können, was das „Jucken und Brennen nach dem Sex“ bei Ihnen verursacht, sollten Sie sich daher über beide Auslöser informieren.

Kondom-Allergie

Eine Kondom-Allergie existiert tatsächlich! Allerdings muss bei Verdacht auf eine allergische Reaktion auf Kondome zwischen der Latex-Allergie und der Allergie gegen allergieauslösende Inhaltsstoffe unterschieden werden.

Eine Latex-Allergie, von der Frauen öfter als Männer betroffen sind, ist eine Kontaktallergie. Das bedeutet, dass sich die allergischen Symptome nach dem Kontakt mit dem Kondom sofort, bis 72 Stunden danach bemerkbar machen können. Bei Symptomen wie Jucken, Stechen, Brennen oder Verfärbung des Scheidenausflusses steigt die Infektionswahrscheinlichkeit wie Scheidenpilz oder bakterielle Vaginose an.

Bei stärkeren allergischen Reaktionen sind auch andere Hautveränderungen, Erbrechen, Unruhezustände und sogar Atemnot und Herz-Kreislauf-Probleme möglich. Wer unter einer Latex-Allergie leidet, reagiert auch auf weitere latexhaltige Dinge. Dazu gehören z.B. Schnuller, Gummihandschuhe und Luftballons.

Allergieauslösende Substanzen (im Kondom) wie Geruchs, -Farb- und Geschmacksstoffe können auch zu allergischen Symptomen wie „Jucken und Brennen nach dem Sex“ führen.

Greifen Sie daher immer auf Produkte die frei von Zusatzstoffen sind zurück, auch bei Gleitmitteln.

Juckreiz und Brennen vorbeugen und behandeln

Multi-Gyn Serie zum Wiederaufbau der Scheidenflora

Die Produkte der Multi-Gyn Serie wurden speziell zur Vorbeugung und Behandlung von Intimbeschwerden wie Scheidenpilzprobleme oder Bakterielle Vaginose und die damit verbundenen Symptome wie Jucken, Brennen, unangenehmer Geruch, Rötungen, Rasierpickel oder Hautirritation im Genitalbereich entwickelt.

Multi-Gyn FloraPlus zur Behandlung und Vorbeugung von Scheidenpilzproblemen

Multi-Gyn FloraPlus ist ein innovativer Ansatz, der den patentierten bio-aktiven 2QR-Wirkkomplex enthält (eine natürliche Substanz aus dem Extrakt der Aloe Barbadensis Miller). Das Produkt bekämpft effektiv Scheidenpilzprobleme (Juckreiz, Brennen, Ausfluss, Geruch) und viele schädliche Mikroorganismen.

Multi-Gyn FloraPlus enthält zusätzlich Prebiotika und regt so aktiv die „guten“ körpereigenen Laktobazillen (Milchsäurebakterien) zur Vermehrung an. Das Vaginalgel fördert durch Optimierung des vaginalen pH-Wertes den Aufbau der Scheidenflora.

Multi-Gyn FloraPlus ist hormonfrei und enthält keine Konservierungs-, Duft- oder Farbstoffe. Deswegen kann Multi-Gyn FloraPlus in der Schwangerschaft sowie zur Vorbeugung von Scheidenpilz bei Antibiotikaeinnahme, beim Schwimmen und Saunieren sowie bei wiederkehrender Candida verwendet werden.

Multi-Gyn ActiGel zur Behandlung und Vorbeugung von bakterieller Vaginose

Bei bakteriellem Ungleichgewicht bekämpft Multi-Gyn ActiGel Intimbeschwerden wie Juckreiz, Brennen, Scheidenausfluss und Geruch im Schambereich. Der patentierte 2QR-Komplex ist Hauptbestandteil von Multi-Gyn ActiGel.

2QR hält die schädlichen Erreger und Bakterien ab, tötet die körpereigenen Bakterien wie Milchsäurebakterien (Laktobazillen) jedoch nicht ab. Dadurch wird die Scheidenflora nicht zerstört, sondern ihr Schutzmechanismus stimuliert.

Multi-Gyn Produkte sind rezeptfrei und können in allen Apotheken, größtenteils in Drogeriemärkten wie dm und Rossmann oder online, z.B. im Ardoshop gekauft werden.

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