Kann Frühgeburten auslösen: Bakterielle Vaginose

Ursachen und Prävention der Scheideninfektion

 

Die Bakterielle Vaginose, eine der häufigsten Scheideninfektionen überhaupt, erhöht das Risiko einer Frühgeburt und soll ursächlich für Spontanaborte sein. Beugen Sie vor!

 

Eine gewöhnliche Schwangerschaft dauert bei Frauen mit einer Zykluslänge von 28 Tagen 40 Wochen, vom 1.Tag der letzten Regelblutung an gerechnet. Von einer Frühgeburt, einem Frühchen oder dem Frühgeborenen spricht man, wenn ein Säugling noch vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird oder bei der Geburt weniger als 2500 Gramm wiegt. Die Bakterielle Vaginose gilt laut wissenschaftlichen Studien des Universitäts-Krankenhauses Wien als ein Faktor, der das Risiko für eine Frühgeburt um das 2,19-fache erhöht und Spontanaborte verursachen kann. Die Erkrankung kann im Extrem-Fall auch zu Unfruchtbarkeit führen. 

Bei der Bakteriellen Vaginose handelt es sich um eine Infektion der Scheide mit Bakterien, die auch als Gardnerellen-oder Haemophilus-Vaginalis-Infektion, beziehungsweise unter der Bezeichnung Aminkolpitis bekannt ist.

Die bakterielle Vaginose gehört zu den häufigsten Vaginalerkrankungen im geschlechtsreifen Alter (tritt häufiger auf als Pilzinfektionen der Scheide). Der Infektion liegt eine Störung des bakteriellen Gleichgewichts der Vagina zu Grunde, was eine Überbesiedlung der Scheide mit infektionsauslösenden Bakterien zur Folge hat.

 

Symptome und Diagnose

Charakteristische Anzeichen einer Bakteriellen Vaginose sind ein grau-weißlicher, dünnflüssiger Ausfluss aus der Scheide, ein  pH-Wert über 4,7 - der normale pH-Wert der Scheide liegt zwischen 3,8 und 4,4 - sowie ein unangenehmer fischiger Geruch. Der Fischgeruch aus der Vagina tritt jedoch nicht bei jeder Frau auf. Etwa die Hälfte aller an einer bakteriellen Vaginose erkrankten Frauen hat diesen Geruch nicht.

Eine sichere Diagnose der Bakteriellen Vaginose liefern pH-Wert Teststreifen. Schwangere und Frauen, die regelmäßig Probleme mit Scheideninfektionen haben, sollten den pH-Wert zusätzlich zum Besuch beim Gynäkologen regelmäßig überprüfen.

 

Bakterieller Vaginose vorbeugen

Präventiv und behandelnd gegen die Bakterielle Vaginose vorgehen, kann man durch die Stabilisierung und Unterstützung des Scheidenmilieus. Dieses ist u. a. durch die aktive Förderung der Laktobazillen  (z.B. mit Multi-Gyn FloraPlus) möglich. Die angemessene Intimhygiene sowie das Ausschalten von Störfaktoren, wie Antibiotika Einnahme, starke mechanische Beanspruchung und das Tragen von ungünstiger Kleidung sind darüber hinaus ratsam.

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