Zyklusabhängige Beschwerden im Intimbereich

Erhöhte Scheidenpilz-Gefahr um den Eisprung 

Was versteht man unter dem Menstruationszyklus?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem weibliche Zyklus und Scheidenpilzinfektionen?

 

Der Menstruationszyklus ist ein hormonell gesteuerter, monatlich wiederkehrender Vorgang im weiblichen Körper. Er läuft in drei Phasen ab: der Proliferationsphase, der Sekretionsphase und der Menstruationsphase.

Der weibliche Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation. In der Regel dauert er ca. 28 Tage, wobei seine Länge durch psychische und körperliche Faktoren beeinflusst werden kann. Die Hormone Östrogen und Progesteron spielen eine wichtige Rolle im Menstruationsgeschehen.

 

Phase 1: Proliferationsphase

In der Proliferationsphase findet der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut statt. Zeitgleich reift im Eierstock der Follikel (in ihm befindet sich das Ei) heran. Am Ende der Proliferationsphase kommt es zum Eisprung.

 

Phase 2: Sekretionsphase

Während der Sekretionsphase (Gelbkörperphase) wird die Gebärmutterschleimhaut umgebaut. Nach dem Umbau kann sich das befruchtete Ei in ihr einnisten.

 

Phase 3: Menstruationsphase

Hat sich kein befruchtetes Ei in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet, wird sie in der Menstruationsphase wieder abgestoßen. Dies zeigt sich durch die Menstruations-/ Regelblutung.

 

Scheidenpilz in der Zeit des Eisprungs

Um den Zeitraum des Eisprungs herum (ca. in der Mitte des Zyklus) kommt es gehäuft zu Scheidenpilzerkrankungen. Die Ursache dafür könnte der hohe Östrogenspiegel sein. Es wird vermutet, dass sich dieser negativ auf die pilzhemmenden Fähigkeiten der Schleimhautzellen auswirkt. Dies kann auch der Grund dafür sein, dass sich bereits vorhandene Pilzerkrankungen in diesem Zeitraum hartnäckiger halten.

Tipp: Gesunde Ernährung während der Menstruation – Teil I

 

Scheidenpilz nach der Periode

Durch das Tragen von Tampons ist die Scheide nach der Periode immer etwas in Mitleidenschaft gezogen: Neben dem Periodenblut nehmen Tampons auch die natürliche Feuchtigkeit der Vagina auf. In der Folge ist die Scheide dann zu trocken. Das Scheidenmilieu gerät durcheinander. Ein Scheidenpilz kann entstehen.

Bedingt durch die Trockenheit kommt es bei der Verwendung von Tampons immer wieder zu kleinsten Rissen in der Vaginalschleimhaut. Hier können sich Pilze und Bakterien besonders gut einnisten.

 

Welche Maßnahmen gibt es zur Vorbeugung von Scheidenpilzproblemen?

Wer anfällig für Scheidenpilze ist, sollte seine Vaginalflora dauerhaft stärken. Das Vaginalgel MultiGyn FloraPlus stärkt die eigene Abwehr der Scheide durch die Unterstützung der körpereigenen Laktobazillen und des gesunden pH-Wertes der Scheide.

Es kann empfehlenswert sein, während der Tage auf die Anwendung von Tampons zu verzichten. Ein guter Ersatz kann beispielsweise die Menstruationstasse sein.

Sie wollen nicht auf Tampons verzichten aber auch keine trockene Scheide haben? Dann pflegen Sie Ihre Scheide nach der Regel wieder gesund.

 

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