Cunnilingus

Oralverkehr wie der Cunnilingus wird von vielen Menschen als eine reizvolle Möglichkeit empfunden, den Partner zu stimulieren und zum Orgasmus bringen zu können.

Allein zum Genitalverkehr lassen sich unzählige Variationen benennen, die Abwechslung in das Sexualleben bringen können. Das Spektrum sexueller Verhaltensweisen reicht von Masturbation, Zärtlichkeiten, Petting bzw. manueller Stimulation über oralen Sex (Fellatio, Cunnilingus), genitalem,  bis hin zu Analsex.

 

Zwei Arten des Oralverkehrs

Generell unterscheidet man zwischen zwei Arten des Oralverkehrs: Cunnilingus und Fellatio.

Cunnilingus

Die Bezeichnung „Cunnilingus“ beschreibt eine Form des Oralverkehrs, bei dem die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane – die Klitoris, die Vulva, die Schamlippen oder den Scheideneingang – mit den Lippen, den Zähnen oder der Zunge verwöhnt und erregt werden. Cunnilingus bzw. das „Lecken“ ist bei  vielen Frauen am wirkungsvollsten.

Fellatio

Die orale Stimulation des Penis mit Mund und Zunge wird „Fellatio“, „Blowjob“ oder „blasen“ genannt.

 

Methoden

Für den Cunnilingus gibt es viele unterschiedliche Stimulationsmöglichkeiten: Küssen, Lecken, Saugen, sanftes (!) Beißen, Hauchen, vielfältige sanftere Zungenbewegungen, streicheln etc. Viele Partner empfinden es als sehr angenehm, dabei Geruch und Geschmack der Geschlechtsorgane wahrzunehmen.

 

Klitoris & Scheide gleichzeitig stimulieren

Die weiblichen Genitalien, vor allem die Schamlippen, der Scheidenvorhof und insbesondere die Klitoris, können mit Zunge und Lippen sehr intensiv erregt und verwöhnt werden. Viele Frauen empfinden es als besonders erregend und angenehm, wenn der Partner gleichzeitig die Klitoris mit der Zunge und die Scheide mit den Fingern stimuliert, z.B. durch Hinein- und Hinausgleiten, Ausüben von Druck, vibrierende oder massierende Bewegungen.

Cunnilingus als Vorspiel zum Orgasmus

Mittels eines Cunnilingus kann es gelingen eine Frau zu besonders intensiven Orgasmen zu bringen, weil so eine direkte Reizung der Klitoris möglich ist.

Frauen, die beim Sex nicht bzw. schwierig zum Orgasmus kommen, können durch den Cunnilingus während des Vorspiels so stark erregt werden, dass sie einen Orgasmus erleben, da die stark sensiblen Bereiche der Scheide, u. a. die besonders erogene Klitoris, besser stimuliert werden können. Bei allen Sexualpraktiken können in der Regel Gleitmittel, Cremes, Vibratoren, Dildos usw. zum Einsatz kommen.

 

Risiken vor sexuell übertragbaren Infektionen

Bei einem direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten besteht immer das Risiko einer Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Erkrankung, wie Chlamydien, Humane Papillomviren (HPV), Gonorrhoe, Herpes oder Hepatitis.

Neuere Studien legen auch einen Zusammenhang zwischen HPV, oralem Sex und einem Mundhöhlenkarzinom nahe. Um die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit HIV zu minimieren wird empfohlen beim Fellatio kein Sperma im Mund aufzunehmen und auf Cunnilingus während der Regelblutung zu verzichten.

Als Barriere kann ein Lecktuch die Aufnahme von Krankheitskeimen aus der Scheidenflüssigkeit oder den Menstruationssekreten verhindern.

Der Orgasmus ist nicht nur von der Art der sexuellen Stimulation abhängig, sondern ein subjektives Erleben als Höhepunkt im Wechsel von sexueller Erregung und Entspannung. Männer wissen in der Regel, wann sie zum Höhepunkt kommen, der meist mit der Ejakulation gekoppelt ist, während viele Frauen unsicher sind, ob sie schon einen Orgasmus erlebt haben, da es bei Frauen unterschiedliche Formen des Orgasmus gibt.

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