Tipps zur Wochenbetthygiene

Wochenfluss und Tipps zum Wiederaufbau der Scheidenflora nach der Geburt

Multi-Gyn FloraPlus schont die „guten“ körpereigenen Laktobazillen (Milchsäurebakterien) und fördert durch Optimierung des vaginalen pH-Wertes den Aufbau der Scheidenflora © Antonioguillem - Fotolia.com

 

Was ist Wochenfluss?

Unter "Wochenfluss" (Lochien) wird das vaginale Wundsekret aus der Gebärmutter verstanden, welches aus Überresten, Leukozyten, Blutbestandteilen und Bakterien besteht. Diese Phase wird hormonal gesteuert und dauert ca. 3-6 Wochen. Die ersten Tage sind deutlich stärker als eine Monatsblutung.

Welche Farbe hat der Wochenfluss?

Der Wochenfluss ist flüssig und hat einen faden, nicht übelriechenden Geruch. Er ist primär zwar nicht infektiös, wird aber durch aufsteigende Bakterien und Keime aus der Vulvaregion in den ersten 12-24 Stunden nach der Entbindung kontaminiert.

Die Farbe des Wochenflusses verändert sich im Verlauf physiologisch. Zunächst ist das Sekret blutig rot (in der 1. Woche), etwa in der 2. Woche rötlich braun und in der 3. Woche gelblich. Ab der 3. Woche verändert sich die Farbe zu grau-weißlich bis wässrig.

Nach 4-6 Wochen nimmt der Wochenfluss normalerweise ab. Im Wochenbett sollten Menge, Farbe, Konsistenz sowie Geruch des Wochenausflusses von der Hebamme kontrolliert werden.

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Wie lange dauert die Rückbildungsphase?

Die Rückbildung der Gebärmutter geht mit einer erheblichen Absonderung von Blut einher, dem sog. Wochenfluss. Während der Rückbildungsphase verkleinert sich die Gebärmutter wieder auf die Größe, die sie vor der Geburt hatte.

Die Dauer der Rückbildung ist individuell unterschiedlich und wird durch das Stillen beschleunigt. Die Ursache für eine verlängerte Blutungsdauer nach einer Geburt können z.B. in der Gebärmutter verbleibende Gewebereste des Mutterkuchens sein.

Wochenbett: Erhöhte Gefahr vor Scheideninfektionen

Nach der Geburt und während der Stillzeit sind die Ovarien abgeschaltet. Infolge des Östrogenmangels fehlen meist die Laktobazillen (Milchsäure), die die Scheide vor Infektionen und Bakterien schützen. So lassen sich kulturell meist nur wenige Darm- oder Hautkeime nachweisen. Wie viele man findet, hängt von der Intimhygiene und vor allem von der Analpflege ab. Diese Mikroorganismen sind aber keine Erreger, sondern gehören zur Darmflora. Sie werden in großen Mengen beim Stuhlgang ausgeschieden.

Während der Rückbildungsphase besteht eine erhöhte Gefahr für aufsteigende Infektionen aus der Scheide über die Gebärmutter. Fallen bei einer Frau im Wochenbett auffällig riechender Wochenfluss, Fieber oder Unterbauchschmerzen auf, so können diese Zeichen für eine Scheiden- oder Gebärmutterinfektion sein. In diesem Fall sollte der betreuende Frauenarzt aufgesucht werden, um eine Behandlung mit Medikamenten einzuleiten.

Tipps für die Wochenbetthygiene

Wichtig dabei ist, dass die Frau regelmäßig die Binden wechselt und eine sorgfältige Intimhygiene einhält. Verzichtet auf Tampons, da sie strapazierte Scheidenschleimhaut nach der Geburt zusätzlich austrocken. Eine Spülung der Scheide mit klarem warmem Wasser sollte nach jedem Toilettengang erfolgen. Zum Schutz vor Infektionen sollten die Frauen Vollbäder und Schwimmbadbesuche vermeiden. Wegen Stauungsgefahr sollten während des Wochenflusses keine Tampons benutzt werden, da diese zusätzlich die sensible Scheide austrocken.

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Viele Frauenärzte und Hebammen empfehlen im Wochenbett und während der Stillzeit Multi-Gyn FemiWash (milder, seifenfreier Mikroschaum mit Milchsäure für sanfte Reinigung des Intimbereichs) und Multi-Gyn FloraPlus (zur Vorbeugung und Behandlung von Scheidenpilzproblemen und zur Stärkung der Vaginalflora) zum Wiederaufbau der Scheidenflora.

Multi-Gyn FloraPlus schont die „guten“ körpereigenen Laktobazillen (Milchsäurebakterien) und fördert durch Optimierung des vaginalen pH-Wertes den Aufbau der Scheidenflora.

Alle Multi-Gyn Produkte sind hormonfrei, enthalten keine Konservierungs-, Duft- oder Farbstoffe und können während der Stillzeit/Schwangerschaft benutzt werden.Die Produkte sind online erhältlich, z.B. unter Ardoshop, bei DM, Rossmann sowie in jeder Apotheke.

 

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