Die Wechseljahre

Östrogenmangel und Scheidentrockenheit

Multi-Gyn LiquiGel hilft bei Scheidentrockenheit © Jim Vallee - Fotolia.com

Hormone - Die heimlichen Regisseure unseres Lebens

Eine Vielzahl von Hormonen steuert die Vorgänge im weiblichen Körper. Sie machen uns glücklich, verliebt, bestimmen Temperament, Hunger, Durst, Ausdauer, körperliche Aktivität, sexuelle Attraktivität und definieren unsere Figur. Dabei kann ein "Zuviel" sowie ein "Zuwenig" entscheidend sein.

 

1. Was sind Östrogene?

Östrogene sind die wohl bekanntesten Sexualhormone Hormone der Weiblichkeit, die Frauen attraktiv oder „sexy“ machen, sie sorgen für schöne weibliche Formen und halten die Haut straff und geschmeidig.

Produziert werden sie in den Eierstöcken, machen den Körper während der Pubertät weiblich und regeln den Menstruationszyklus. Der Östrogenspiegel steigt zwischen dem 5. und 14. Tag des Zyklus allmählich, was der Follikelphase der Eizellenreifung entspricht.

Nach dem Eisprung verringern sich die Werte und halten sich bis auf eine kleine Spitze zwischen dem 18. und dem 20. Tag auf einem Minimalspiegel. Das scheint nicht direkt das sexuelle Verlangen zu beeinflussen, trägt jedoch zur Scheidenlubrikation und zur verstärkten Durchblutung in den Geschlechtsorganen bei. Außerdem  sollte es  das Wohlbefinden der Frau verbessern. Im Gegensatz dazu kann ein niedriger Östrogenspiegel nach der Menopause Apathie, Scheidentrockenheit und emotionales Unbehagen verursachen.

Viele Frauen fürchten sich vor den Wechseljahren und hoffen, dass es sie ermöglichst spät trifft. Die Wechseljahre verlaufen sehr individuell. Nachdem eine Frau jahrzehntelang fruchtbar war, kommt es eines Tages, ungefähr Anfang 50, zur letzten Regelblutung. Ab dann finden keine Eisprünge und keine Menstruation mehr statt.

 

2. Die Wechseljahre

Die Wechseljahre sind eine Übergangsphase von regelmäßigen Zyklen bis zum vollständigen Ausbleiben der Menstruation. Während der Wechseljahre ist die Produktion der Geschlechtshormone eine turbulente Achterbahn. 

In dieser Phase sinkt die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron deutlich, manchmal aber auch sprunghaft und unregelmäßig. Im Gegensatz dazu steigen die Hormone FSH und LH an.

Die letzte Regelblutung wird als Menopause bezeichnet und findet meistens zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr statt. Nach dem 60. - 65. Lebensjahr sind die Wechseljahre endgültig abgeschlossen.

 

3. Typische Symptome beim Östrogenmangel

Frauen leiden in den Wechseljahren unter verschiedenen Beschwerden, die vor allem durch die Senkung der Östrogenproduktion verursacht werden. Typische Symptome im Klimakterium sowie den ersten Jahren der Postmenopause sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schafstörungen. Ferner betrifft der Östrogenmangel unterschiedliche Organsysteme und fördert die Entstehung verschiedener Erkrankungen wie Osteoporose oder Atherosklerose.

Folgende Beschwerden sind typisch für einen Östrogenmangel. Nicht jede Frau leidet darunter.

  • Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nachtschweiß

  • Eisenmangel, Haarausfall, Hautalterung

  • Libido-Schwäche, Migräne

  • Depressive Stimmung/Stimmungsschwankungen

  • Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche

  • Kurze und schwache Periodenblutungen

  • Osteoporose: Die Knochen verlieren Calcium.

  • Trockene Haut: Unter Östrogenmangel wird die Haut dünner, trockener, weniger elastisch und faltig, denn sie kann nicht mehr ausreichend Wasser speichern. Nicht selten ist die Folge eine rote und juckende Körperhaut. Das Haar wird brüchig und stumpf. Die Folge auch: Scheidentrockenheit beim Sex

  • Gebärmuttersenkung: Wenn der Körper immer weniger Östrogen produziert, ist die Folge einer Verkleinerung des Uterus (Gebärmutter). Die Schleimhaut, die das Organ von innen auskleidet, wird zunehmend dünner und die Blutgefäßwände immer brüchiger.
  • Blasenentzündung: In Folge eines Östrogenmangels kommt es ebenfalls zu einer verringerten Durchblutung der Blasenschleimhäute, wie auch der Harnwege. Aufgrund des Alters, wird die Muskulatur des Beckenbodens immer schwächer und schlaffer. Dadurch kann eine Blasenentzündung (Entzündungen der Harnwege) sowie zunehmender Harndrang oder sogar Inkontinenz (mangelnde Kontrollfähigkeit über die Abgabe von Urin und Stuhl) die Konsequenz sein.
  • Übergewicht: Sinkt das Östrogen, steigt das Stresshormon Cortisol an. Das wiederum nimmt sofort das Insulin mit nach oben. Dies sagt dem Hirn in den Wechseljahren "Du bist am Verhungern". Frauen werden dann oft von ständigem Heißhunger geplagt. Außerdem benötigen Frauen ab 50 etwa ein Drittel weniger Energie als in ihren fruchtbaren Jahren. Daraus resultiert eine Gewichtszunahme und/oder hartnäckige Fettpolster.

 

4. Scheidentrockenheit

Durch Östrogenmangel wird das Vaginalepithel nicht mehraufgebaut. Außerdem wird kein Glykogen mehr bereitgestellt, wodurch die Scheidenflora weicht und der Selbstreinigungsmechanismus durch das saure Milieu der Milchsäurebakterien verloren geht.

Scheide wird schlecht durchblutet

Die Blutgefäße im Genitalbereich bilden sich zurück und atrophieren. Dadurch nimmt die Feuchtigkeit direkt ab. Die Vaginalschleimhaut wird meist schlechter durchblutet, in Folge dessen, dass die Drüsen des Gebärmutterhalses immer weniger Schleim produzieren.

Scheidentrockenheit beim Sex

Durch den Östrogenmangel kommt es ferner häufig zur Scheidentrockenheit und die mangelnde Befeuchtung während des Geschlechtsverkehrs. Die Vagina trocknet zunehmend aus und wird empfindlicher und somit auch verletzlicher! Darunter leiden das sexuelle Verlangen und die Orgasmusfähigkeit. Insbesondere beim Geschlechtsverkehr ist die Scheidentrockenheit oft ein Problem, da eine ausreichende Befeuchtung der Scheide nicht mehr gewährleistet ist und es somit zu Schmerzen kommen kann.

Neben diesen Beschwerden treten häufig Ausfluss, Brennen, Stechen oder Jucken auf. Diese Symptome weisen dann meistens auf Scheidenpilzprobleme oder bakterielle Vaginose.

Multi-Gyn LiquiGel hilft bei Scheidentrockenheit

Hautirritationen und Schwellungen liegen meist an trockenem Geschlechtsverkehr. Multi-Gyn LiquiGel ist hormonfrei, kondomgeeignet und lindert schnell die vaginale Trockenheit.

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Mit dem 2QR-Komplex bietet das Gel zusätzliche Prävention vor untererwünschten Bakterien in der Scheide und beugt Irritationen vor. Multi-Gyn LiquiGel ist rezeptfrei in der Apotheke, online, z.B. im Ardoshop oder im Drogeriemarkt zu erwerben.

Wir empfehlen keineswegs davor zurückzuschrecken, diese Problematik mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu diskutieren. So lässt sich gemeinsam entscheiden, ob eine Hormonersatztherapie sinnvoll ist.

 

 

Links, die euch interessieren könnten:

 

Quellen:

Estupinya,  Pere (2014):  Sex - die ganze Wahrheit. Riemann Verlag München.
Frauenaerzte im Netz http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_koerperliche-veraenderungen-die-veraenderungen-im-einzelnen_256.html
Hofmann, Inge (2007):Schlank ab 40. GU Verlag Stuttgart.
Kleine-Gunk, Benrd (2010): Das Frauen-Hormone-Buch. TRIAS Verlag Stuttgart.
Marbach, Eva (2010): Gesundheitsratgeber Wechseljahre: Wechseljahrbeschwerden mit Naturheilkunde und Pape, Hans-Christian & Kurtz, Armin & Silbernagl, Stefan (2014): Physiologie. Georg Thieme Verlag Stuttgart
Sigusch, Volkmar (2007): Sexuelle Störungen und ihre Behandlung- Geort Thieme Verlag Stuttgart.
Schulmedizin erfolgreich behandeln. Eva Marbach Verlag Breisach.
Strunz, Ulrich (2014): Das Neue Forever Young: Einfach jung bleiben mit dem 4-Wochen-Erfolgsprogramm. Wilchelm Heyne Verlag München.

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Kommentar von uta |

Leide an einer chronischen Scheidenpilz Infektion, seit 3 Jahren.

Welche Medikamente können sie mir empfehlen.

Gruss

U.K.

Antwort von Multi-Gyn-Team

Hallo Uta,

danke für Deine Frage und Dein Vertrauen!

Medikamente dürfen wir nicht empfehlen, da Arzneimittel ausschließlich von Ärzten verordnet werden.

Daher wäre ein Facharztbesuch notwendig, um die Ursachen zu klären, da auch eventuell andere Erkrankungen 

bestehen können, die rezidivierende Pilzinfektionen zur Folge haben können. Auch die hormonellen Kontrazeptiva, sowie hormonelle Veränderungen können eine Ursache sein.

Zusätzlich zur ärztlichen Abklärung könntest Du Multi-Gyn FloraPlus als eine 5- Abende-Kur anwenden und danach mit Multi-Gyn-ActiGel vorbeugend unterstützen. Die Informationen zu den Produkten findest Du auf unserer Website.

Wir wünschen gute und baldige Besserung,

Dein Multi-Gyn-Team.

Kommentar von cinderella13 |

Vor vier Jahren hatte ich eine total op im Unterleib.beim sex konnte mein Mann in meine scheide rein, es tat aber an einer bestimmten stelle sehr weh. Nach längerer Zeit schliefen wir wieder miteinander. Er kam kurz in meine scheide rein, dann hatte ich schmerzen und das Gefühl dass ich zugewachsen bin. Für meinen Mann war es auch sehr unangenehm. Ich weiss dass ich zum Arzt muss, wollte vorweg fragen ob jemand auch solche Erfahrungen gemacht hat.

Kommentar von Nat123 |

Hallo, ich hatte während der Wechseljahre sehr häufig Pilzinfektionen in der Scheide. Nicht nur die Trockenheit, sondern vor allem die vermehrten Pilzinfektionen waren bei mir das Problem. Ich habe Hilfe gefunden und bin seitdem frei von Pilzinfektionen.

Antwort von Multi-Gyn-Team

Liebe Nat123,

danke für diese erfreuliche Nachricht. Grundsätzlich sind Pilzbeschwerden nach dem Wechsel auch seltener.

Viele Grüße,

Dein Multi-Gyn Team

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