Gesunde und intakte Vaginalflora

Tipps zum Wiederaufbau der Scheidenflora

MultiGyn FloraPlus hemmt die Bakterien, die den Scheidenpilz fördern & sorget dafür, dass die Vaginalflora wieder ins Gewicht kommt © Anton Gepolov - Fotolia.com

 

1. Der pH-Wert der Scheide

Der pH-Wert der Scheide spielt für die Stabilität der bakteriellen Vaginalflora eine sehr wichtige Rolle. Das saure Scheidenmilieu verhindert die Besiedlung schädlicher Bakterien und schützt die Vagina vor Infektionen. Steigt der Scheiden-pH-Wert an, dann kommt es zu einer Verschiebung des Gleichgewichts der Vaginalflora zugunsten anderer anaerober Bakterien und Pilze.

Laktobazillen

Die Besiedlung der Vagina erfolgt hauptsächlich durch Laktobazillen (Döderlein-Flora), die im sauren pH-Bereich gedeihen. Der Hauptvertreter ist Lactobacillus acidophilus. Dieser bildet H2O2, was zur Hemmung von anaeroben Keimen und Erregern führt.

Durch den Stoffwechsel der Laktobazillen wandelt sich das in den vaginalen Epithelzellen gespeicherte Glykogen zu Milchsäure und so entsteht der pH-Wert einer gesunden Scheide 4,0 - 4,5. Dies erschwert die Ansiedlung von Bakterien.

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Das Gleichgewicht der Scheidenflora wird weiterhin von  ärztlichen Maßnahmen, einer Antibiotikatherapie, chirurgischen Eingriffen, Bestrahlung, Östrogenbehandlung, mangelhafter oder übertriebenen Intimhygiene beeinflusst. Zudem besteht in hohem Maße auch eine Abhängigkeit vom hormonellen Milieu und der sexuellen Aktivität.

Östrogene, physiologisch appliziert ("Pille"), können das Wachstum von Laktobazillen durch verminderte Glykogensekretion behindern. Dadurch wird die Vermehrung schädlicher Bakterien und Hefen unter Umständen sogar begünstigt.

In der 1. Zyklushälfte sind Anaerobier vermehrt nachweisbar.

 

2. Die Scheide

Die Scheide ist ca. 7-10 cm lang und lässt sich leicht dehnen. Sie verfügt über einen Schließmuskel wie die Harnröhre und der Mastdarm - es sind die gelegenen Beckenmuskeln, die sie verengen können, indem sie sich heben und zusammenziehen. Die Scheide besteht aus "glatter" Muskulatur. In ihrem Inneren ist sie mit einer dicken Schleimhaut ausgekleidet. Die vordere Wand der Scheide ist mit der hinteren Wand der Harnröhre eng verbunden.

Die Scheide ist reichlich mit Blutgefäßen versorgt und um sie herum befindet sich ein Geflecht von Arterien und Venen. In der Scheide befinden sich keine Drüsen, vielmehr wird sie durch eine Flüssigkeit feucht gehalten, die durch die Scheidenwände tritt. Diese Feuchtigkeit wird Lubrikation genannt.

 

3. Wiederaufbau einer intakten Scheidenflora

Der natürliche Schutz gegen Scheideninfektionen ist eine gesunde und intakte Vaginalflora.

Als Gegenmittel sind vor allem Milchsäurebakterien sehr hilfreich, da sie zum einen die Bakterien hemmen, die den Scheidenpilz fördern, und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Vaginalflora wieder ins Gleichgewicht kommt.

Um die Scheidenflora zu harmonisieren, ist es wichtig, diese mit sanften Mitteln wiederaufzubauen. Viele Frauenärzte empfehlen in solchen Fällen Multi-Gyn FloraPlus.

Multi-Gyn FloraPlus enthält den patentierten 2QR-Wirkstoff und Prebiotika, die die körpereigenen Laktobazillen (Milchsäurebakterien) zur Vermehrung anregen und den Aufbau der Vaginalflora unterstützen. Das hilft euch bei Scheidenpilzproblemen sowie bei Juckreiz, Brennen und unangenehmem Geruch.

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Multi-Gyn Floraplus kann sowohl zur Vorbeugung von (wiederkehrendem) Scheidenpilz bei Antibiotikaeinnahme als auch zur Frühgeburtenvorbeugung bei Schwangeren angewendet werden. Das Produkt ist hormonfrei und enthält keine Farb- und Konservierungsstoffe.

 

 

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Quellen:
Suerbau, Sebastian (2012): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Springer-Verlag Berlin.

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