Sexuelle Funktionsstörungen Teil 3

Die Orgasmusstörung

Es gibt zahlreiche Mythen rund um den Orgasmus der Frau.

Tatsächlich ist der weibliche Orgasmus von zahlreichen Faktoren abhängig. Er entsteht nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf mentaler Ebene. Belasten Frauen Partnerschaftskonflikte, Sorgen, unterliegen sie hormonellen Veränderungen oder fühlen sie sich in ihrem Körper nicht wohl, dann kann dies zu Orgasmusschwierigkeiten führen.

Einige Frauen kommen während des Geschlechtsverkehrs nicht zum Orgasmus, dafür aber durch die manuelle oder orale Befriedigung, was jedoch keine Besonderheit oder Auffälligkeit darstellt. Jede Frau kann im Laufe ihres Lebens eine gute Orgasmusfähigkeit erwerben, indem sie ihren Körper erforscht und Stimulation erlernt.


Eine Orgasmusstörung liegt vor, wenn über einen langen Zeitraum der Orgasmus verzögert ist oder ganz ausbleibt.

Das Ausbleiben des Orgasmus wird als Anorgasmie bezeichnet. Diese kann schon immer bestehen oder auch im Laufe des Lebens plötzlich auftreten. Die Anorgasmie kann mit nur einem Partner in Zusammenhang stehen oder nach der Geburt eines Kindes auftreten. Häufige Ursachen für eine Anorgasmie sind Hemmungen, partnerschaftliche Schwierigkeiten oder Ängste. Körperliche Ursachen sind eher selten anzutreffen.

Auch hier gilt wie in anderen Situationen auch, ein offenes Wort mit dem Partner und der Gynäkologin bzw. dem Gynäkologen zu führen. Dann kann es losgehen mit der Suche nach den Ursachen und dem folgt dann die Lösung des Problems.

Ich wünsche Euch gute Intimgesundheit,

Eure Nancy

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