„Sex on the beach“

Sex am Strand: In welchen Ländern ist Sex am Stand strafbar?

Am liberalsten sind die Bulgaren und die Kanadier © Ciaobucarest - Fotolia.com

It´s summer time! Love is in the air! Strand, Sonne auf der Haut, goldener Sand, heiße Nächte… und Sex. Im Urlaub steigt die Lust auf Liebe und Sex. Besonders vom Sex am Strand wird nachgesagt aufregend und anders zu sein… und in einigen Ländern könnte er auch ein teures und strafbares Erlebnis werden.

In welchen Ländern ist Geschlechtsverkehr am Strand „weniger problematisch“ und in welchen ein strafbares Delikt?

 

Am liberalsten sind die Bulgaren und die Kanadier

In Europa sind es die Bulgaren, die  den „sex on the beach“ sehr liberal sehen. Auch auf der anderen Seite des Atlantiks, nämlich in Kanada, ist man  eher kulant. Wenn man beim Sex am Strand erwischt wird, gibt es nur eine Verwarnung. Mehr muss man dort in der Regel nicht befürchten.

 

Norwegen/Schweden/Finnland

In Skandinavien ist eine geringe Geldstrafe fällig, wenn man beim Schäferstündchen „am Strand“ erwischt wird. In Schweden muss man eine Geldstrafe von ca. 50 Euro zahlen, in Norwegen und Finnland muss man ebenfalls eher  nur eine Verwarnung befürchten, allerdings ist es dort meist vermutlich etwas zu kühl...

Das etwas „südlichere“ Dänemark bestraft solche „Störer“ übrigens mit bis zu vier Jahren Gefängnis, Griechenland und Italien mit bis zu zwei Jahren, in Rumänien drohen bis zu sieben Jahre.

 

Kroatien

In Kroatien muss man eine Geldstrafe in Höhe von 150 Euro zahlen, aber auch 30 Tage Haft sind möglich.

 

Deutschland

Sex in der Öffentlichkeit ist auch in Deutschland ein echtes Tabu. Wer in Deutschland an einem öffentlichen Ort beim Schäferstündchen erwischt wird, macht sich strafbar bzw.  begeht „Erregung öffentlichen Ärgernisses“. Die Konsequenzen sind ein Bußgeld oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

§183a StGB, Erregung öffentlichen Ärgernisses: Wer öffentlich sexuelle Handlungen vornimmt und dadurch absichtlich oder wissentlich ein Ärgernis erregt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 183 mit Strafe bedroht ist.

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Spanien

In Spanien und damit auch auf Mallorca und co. ist Sex in der Öffentlichkeit  richtig teuer: Der Spaß kann bis zu 75.000 Euro kosten.

 

Türkei

Bei einem Liebesspiel am Strand in der Türkei drohen zwei Monate Gefängnis und eine Geldstrafe bis 200 Euro.

 

Jamaika

Heiße Spielchen nach ein paar Rum sind auf Jamaika kein großes Thema. Über eine Verwarnung gehen die Behörden dort meist auch nicht hinaus. Vorsicht: Sex unter gleichgeschlechtlichen Partnern ist per Gesetz jedoch verboten.

 

Malaysia

Im konservativen Malaysia riskiert man für Nacktheit in der Öffentlichkeit bis zu drei Jahre Gefängnis, für öffentlichen Sex drohen sogar bis zu 20 Jahre sowie eine Prügelstrafe.

 

Vorsicht in muslimischen Ländern

Vor allem in islamischen Ländern sollte man sich in der Öffentlichkeit mit dem Austausch von Zärtlichkeiten zurückhalten. Auch Flirtversuche mit Einheimischen sollten Urlauber in arabischen Ländern besser unterlassen – im schlimmsten Fall droht schon hier eine Gefängnisstrafe.

 

Dubai

Sehr streng gehen die Behörden auch in Dubai vor: Selbst Küssen, Umarmen oder Streicheleinheiten  sind  offiziell verboten. Es drohen Gefängnisstrafen.

 

Ägypten und Marokko

In Ägypten und Marokko sollten unverheiratete Paare in der Öffentlichkeit auch besser harmlose Küsse oder Streicheleinheiten vermeiden. In Ägypten ist Sex am Strand undenkbar. Schon ein Bikinioutfit kann die Gemüter erregen. Genaue Strafen sind hier von offizieller Seite nicht festgelegt.

 

 

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