Scheidenpilz nach Antibiotika. Was hilft?

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Scheidenpilz durch Antibiotika? Wie du dem Scheidenpilz nach antibiotika vorbeugen kannst?

Kann eine Scheidenentzündung oder Scheidenpilz Infektion durch Antibiotika entstehen?

Die Entdeckung, Weiterentwicklung des Antibiotikums war ein Segen. Mittlerweile wird der Einsatz und Umgang mit antibiotischen Substanzen kritischer betrachtet, da immer häufiger Resistenzen zu erkennen sind. Jedes Arzneimittel hat Nebenwirkungen, wie in den Packungsbeilagen aufgeführt.

Das bedeutet, dass Arzneimittel eine komplexe Wirkung aufweisen und in unser körperliches System eingreifen können.

Wie wirken Antibiotika? Die Wirkungsweisen sind unterschiedlich und auf die individuellen Eigenschaften der Erreger ausgerichtet. Der Wirkstoff kann die Zellwände auflösen, den Stoffwechsel der Erregerzelle beeinflussen oder auch die Teilung der Zellen verhindern. Die Wirkstoffe nehmen jedoch auf alle Mikroorganismen einen Einfluss. So kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen.

Wie kann sich eine antibiotische Therapie auf die Scheidenflora auswirken?

Die Scheidenflora, auch Mikrobiota genannt, ist sehr artenreich. Die Balance zahlreicher Mikroorganismen gewährleistet einen sauren pH-Wert, der uns vor Infektionen schützt. Kommt es zu einer Dysbalance, können unangenehme Beschwerden, wie übelriechender Ausfluss, Schmerzen, Juckreiz oder Scheidenpilz die Folge sein.

Antibiotika gegen Scheidenpilz - gute Idee? 

In diesem Fall sind die guten Lactobazillen reduziert, der pH-Wert liegt höher, als normal und Erreger sind eine Verbindung mit der Schleimhaut eingegangen. Also besteht weiterhin ein hohes Risiko, dass weitere Erreger sich etablieren können. Kommt nun ein Antibiotikum zum Einsatz, können die wenigen noch vorhandenen guten Lactobazillen ebenfalls reduziert werden. Die unangenehmen Symptome sind zwar verschwunden, aber andere können aus der Therapie resultieren. Wie zum Beispiel ein Scheidenpilz.

Frauen bekommen häufig einen Scheidenpilz nach Antibiotika-Einnahme. Gibt es eine Alternative? 

Ohne Frage gibt es Erkrankungen, die den Einsatz von Arzneimitteln, Antibiotika unumgänglich machen. Es gibt Präparate, die auf einem natürlichen Wirkprinzip basieren. Sie dringen nicht in Zellen ein, sondern behindern die Anhaftung der Mikroorganismen an die Schleimhaut. So können die hilfreichen Lactobazillen weiterhin ihren Job machen und sich wieder vermehren, das System wird nicht gestört, sondern gestärkt. Diese Alternative stellt eine Möglichkeit der Therapie dar, kann hilfreiche Ergänzung zu einer antibiotischen Therapie sein, aber auch der Vorbeugung dienen.

Multi-Gyn FloraPlus hilft Scheidenpilzproblemen vorzubeugen und/oder sie zu bekämpfen und setzt auf Stärkung der Vaginalflora durch die intensive Unterstützung den eigenen Laktobazillen.

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Kommentar von Cerrin Canwell |

Guten Tagen ich hatte gerne mal ein Parr Proben nach Hause und eine Liste wo ich bestellen kann danke
Cerrin canwell
Danziger Str 22
24837 Schleswig

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