Scheidenpilz beim Saunieren vorbeugen

In der Sauna einen Scheidenpilz einfangen?

Präventiv könnt ihr MultiGyn FloraPlus vor dem Schwimmen oder vor dem Saunieren verwenden © Gennadiy Poznyakov

Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn Kälte, Müdigkeit, Stress oder Abgeschlagenheit bei trübem Wetter unseren Organismus belasten, braucht der Körper viel Wärme. Saunieren wird deshalb im Herbst und Winter eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, da es das Immunsystem stärken, die Abwehrkräfte steigern, den Kreislauf trainieren und den Körper gründlich von Toxinen reinigen soll.

Die „Wohlfühloase Sauna“ kann aber in bestimmten Fällen die Gesundheit eures Intimbereichs gefährden.

Wusstet ihr, dass das Saunaklima mit seinen warmen Ruhebereichen und der feuchten Badeumgebung perfekte Bedingungen zum Gedeihen und Leben für zahlreiche Bakterien bietet? Das Risiko sich mit einem Scheidenpilz, einem Fußpilz oder sonstigen Viren anzustecken, ist deutlich erhöht!

Wie ihr euch vor Scheidenpilzproblemen während des Saunagangs schützen könnt und welche vorbeugenden Maßnahmen ihr dagegen unternehmen könnt, erfahrt ihr hier.

Das Scheidenpilzrisiko in der Saunalandschaft

Frauen, die aufgrund eines geschwächten Abwehrsystems immer wieder an Scheidenpilz bzw. Pilzinfektionen erkranken, sollten einige infektionspräventive Maßnahmen beachten, um auf den Spaß beim Saunieren nicht verzichten zu müssen.

 

Wie gefährdet die Sauna die vaginale Gesundheit der Frau?

In der Sauna leben viele Keime, da Schweiß ein sehr großer Bakterienträger ist. In vielen Fällen ist der Pilz schon lange Bestandteil der eigenen Scheidenflora. Externe Ansteckungsmöglichkeiten in der Sauna sind z.B. durchgeschwitzte Badekleidung, feuchte Handtücher oder ungepflegte Sitzbänke und Matten.

Der Schweiß, der während des Aufenthaltes in der Sauna produziert wird, bleibt auf Sitzflächen, Banken und Böden zurück. Diese kommen meist direkt mit der Haut oder den Tüchern anderer Saunabesucher in Berührung. Jeder Besucher hinterlässt auf diese Weise auch wieder eigene Erreger.

Beim Saunieren sind durchgeschwitzte Badebekleidung und feuchte Tücher deshalb ideal für Pilze, da diese sich dort am besten vermehren, wo es feucht und warm ist. Beim Schwitzen im Intimbereich können die in der Scheide vorhandenen Bakterien mit Schweiß oder feuchten Tüchern in Kontakt kommen. Es kann zu Juckreiz, Brennen oder intensivem Ausfluss mit fischigem Geruch kommen.

Die Scheidenpilzinfektion (Vaginalmykose) ist sicher eine der bekanntesten Intimbeschwerden bei den Frauen. „Candida albicans“ (Hefepilz) ist einer der häufigsten Erreger von Scheidenpilzinfektionen und fühlt sich gerade im wärmeren und feuchten Milieu besonders wohl. Deshalb ist die Scheide eben ein besonderer „Wohlfühlort“ für diesen Erreger.

 

Typische Scheidenpilz-Symptome:

 

Darf ich mit einem vorhandenen Scheidenpilz in die Sauna?

Mit einer akuten Pilzinfektion ist von einem Saunabesuch abzuraten. Grund dafür ist einerseits die Hitze, die akute Infektionen aktivieren und die Beschwerden verstärken kann, andererseits sollte auch aus Rücksicht vor den Mitsaunierenden ein Saunabesuch vermieden werden.

Whirlpools & Dampfbäder bei Scheidenpilzproblemen besser meiden

Anders als in der trockenen und heißen Saunalandschaft, gibt es im Dampfbad eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, die die Vermehrung der Pilzsporen begünstigt.

Chloriertes Wasser im Whirlpools kann zu Hautreizungen führen und den normal sauren pH-Wert der Scheide stören. Wenn ihr empfindlich reagiert, könnt ihr präventiv MultiGyn FloraPlus vor dem Schwimmen oder vor dem Saunieren verwenden.

Meidet Dampfbäder und Whirlpools, wenn ihr anfällig für Pilzinfektionen seid.

 

Scheidenpilzprobleme rechtzeitig behandeln

Hilfreich kann die Applikation eines Gels, das die körpereigenen Laktobazillen fördert (z.B. Multi-Gyn FloraPlus) sein. Dank des darin enthaltenen natürlichen 2QR-Wirkkomplex, werden außerdem zahlreiche Bakterien im Vorfeld blockiert.

Ein Vaginalpilz kann auch die Folge einer „Antibiotika-Behandlung“ sein. Als Reaktion auf ein geschwächtes Immunsystem. Multi-Gyn FloraPlus bekämpft Scheidenpilzprobleme auch bei Antibiotikaeinnahme sowie Juckreiz, Reizungen, Geruch und Ausfluss und fördert die körpereigenen Milchsäurebakterien.

files/content/blog/Aaa_CTAs/floraplus-cta.jpg

Info-Tipp: Unsere Tipps zur richtigen Intimhygiene findet ihr hier.

 

Sauna-Regeln: Wie sauniere ich richtig, um Scheidenpilzprobleme zu vermeiden?

Wer einige Hygieneregeln beachtet, kann sich vor Pilzinfektionen in der Sauna schützen.

  • Besonders wichtig ist, dass die Haut im Intimbereich möglichst nicht mit feuchten Holzbänken oder Fußböden in Berührung kommt.
  • Besonders empfehlenswert ist, sich auf ein sauberes und trockenes Handtuch zu setzen oder zu legen. Nehmen Sie idealerweise mehrere Handtücher mit. Indem Sie sich sorgfältig abtrocknen, weisen Sie Scheidenpilz gezielt in die Schranken, denn wenn Sie eine trockene Umgebung gewährleisten, minimieren Sie dadurch ganz erheblich die Ansteckungsgefahr.

files/content/blog/blogbilder/Blogfotos-von-Hristina-Dimova/scheidenpilz-in-der-sauna-vorbeugen-korb-tuch.jpg

  • Wer Bedenken hat, in der Sauna barfuß zu laufen, kann Flipflops oder Badeschuhe tragen.
  • Zudem sollte man sich vor und nach dem nach Saunieren gut waschen, besonders im Anal- und Genitalbereich.
  • Vorher ausreichend trinken! Niemals dehydriert in die Sauna gehen!
  • In die Sauna sollten Sie weder hungrig, noch mit prall gefülltem Magen gehen. 
  • Die Aufgüsse in der Sauna sorgen kurzzeitig für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und führen somit zu einer gesteigerten Hitzeempfindung. Für Saunabesucher mit weniger Erfahrung ist es dringend zu empfehlen, sich nicht auf die oberen Bänke zu setzen, denn dort herrscht eine sehr hohe Temperatur. Es ist eher ratsam, sich auf den unteren Bänken aufzuhalten, denn dort ist es weniger heiß.
  • Am besten schwitzt ihr kurz, aber intensiv. Idealerweise sollte ein Sauna-Gang zwischen etwa acht und 15 Minuten lang dauern. Länger zu saunieren ist weniger ratsam. Achtet  dabei auf euer Wohlbefinden und verlasst die Sauna lieber frühzeitig.
  • Richtig abkühlen: Nach der Sauna empfiehlt sich eine milde Abkühlung mit lauwarmer Dusche. Dadurch schützt ihr euch selbst und andere vor Infektionen. Am besten beginnt ihr mit den Füßen und Beinen, macht mit den Armen weiter und kommt zuletzt zum Oberkörper. Vermeidet eine schnelle kalte Dusche.
  • Nachruhe ist wichtig:  Gönnt euch nach dem Saunieren eine Ruhepause von einer halben bis einer Stunde.
  • Auch nach dem Saunagang bitte ausreichend trinken – aber keinesfalls alkoholische Getränke!
  • Sportliche Aktivitäten nach einem Saunabesuch bitte meiden!
  • Bei einem chronischen Scheidenpilz könnt ihr zusätzlich milde Waschlotionen nutzen wie Multi-Gyn FemiWash.

 

Links, die euch interessieren könnten:
Quellen:
Apotheken Umschau: Sauna: Schwitzen für die Gesundheit? URL: http://www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Sauna-Schwitzen-fuer-die-Gesundheit-55702.html
Focus: Wann Schwitzen in der Sauna der Gesundheit schadet. URL: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/risiko/gesundheitsrisiko-sauna-wann-schwitzen-in-der-sauna-der-gesundheit-schadet_id_3471234.html
Middeke, Martin (2005): Bluthochdruck - endlich wieder gute Werte. TRIAS Verlag.
Novotny, Ulrike (2007): Sauna unbeschwert genießen: Sauna erlaubt? Gesundes und richtiges Schwitzen trotz Beschwerden. TRIAS Verlag.
Immunsystem stärken: Sauna stärkt und härtet das Immunsystem URL: http://www.immunsystem-stärken.org/sauna-staerkt-haertet-immunsystem/

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Hinweis: Die Inhalte im Intim-Blog spiegeln persönliche Meinungen und Inhalte der jeweiligen Autoren wider. Es handelt sich um journalistische, nicht zwangsläufig ärztliche Abhandlungen. Fehler, Irrtümer und Falschaussagen können nicht ausgeschlossen werden. Um bestmögliche und stets aktuelle Prüfung sind wir selbstverständlich bemüht. Beachten Sie bitte auch, dass das Lesen eines Blogartikels keinesfalls einen Arztbesuch ersetzt. Wir empfehlen Ihnen daher dringend grundsätzlich bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Kommentare werden nach redaktioneller Prüfung nach Möglichkeit beantwortet.

Diese Website nutzt Cookies sowie den Facebook-Pixel, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Auch kann mit Hilfe von Cookies nachvollzogen werden, wie unsere Marketingmaßnahmen auf Plattformen wie Facebook verbessert werden können. Informationen zum Facebook-Pixel, zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserem Impressum. Durch die weitere Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden.