Warum können Harnwegsinfektionen in den Wechseljahren an Häufigkeit zunehmen ?

4 Gründe für Blasenentzündungen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind oft anfällig für Blasenentzündungen. © Sentello – Fotolia.com

Frauen, die sich im hormonellen Wechsel befinden, können plötzlich häufiger an Blasenentzündungen erkranken, aber warum? Die Blasenentzündung oder auch Zystitis ist eine meist durch Erreger aus der Fäkalflora stammend ausgelöste Entzündung der Harnblase.

 

1. Kurze Harnröhre

Frauen sind aufgrund der anatomischen Gegebenheiten häufig betroffen. Die Harnröhre ist sehr kurz und begünstigt so das Eindringen von Keimen.

2. Anatomie

Auch die Nähe von Harnröhre und After stehen für eine rasche Besiedelung der Harnröhre mit pathogenen Keimen.

3. In den Wechseljahren kommt es zu einem Östrogenmangel.

Dieser kann zu einer urogenitalen Atrophie führen, sowie zu wiederkehrenden Harnwegsinfekten, einer überaktiven Blase und zu häufigem Harndrang. Von rezidivierenden Harnwegsinfektionen spricht man bei einer Häufigkeit von 3 Mal und mehr in 12 Monaten. Häufig verantwortliche Keime sind meist Escherichia Coli, Enterobacter, Enterokokken, Staphylokokken, Candida.

Mit Beginn der Wechseljahre reduziert sich der Östrogenspiegel und zieht einige körperliche Veränderungen nach sich. Die Östrogene sind an dem Aufbau von Kollagen beteiligt und bei Abnahme des Östrogens kann es zu Bindegewebsveränderungen kommen.

4. Blasenabsenkung

Die Blase kann sich absenken und die Schleimhäute im gesamten Urogenitalbereich, der Region von Blase, Harnröhre und vor allem der Scheide sind trockener und dünner. Sie können jucken, gereizt reagieren und anfälliger für Verletzungen werden.

 

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Möglichkeiten zur Linderung

Das kann auch den Geschlechtsverkehr erschweren, sogar unmöglich machen. Durch das Absenken der Harnblase können Keime leichter eindringen, der pH- Wert der Scheide steigt und bietet Bakterien und Viren die Eintrittspforte.

Deshalb treten Infektionen im Urogenitalbereich häufiger auf, als vor den Wechseljahren.

Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen, die mit dem Gynäkologen/Gynäkologin besprochen werden sollten.

Es gibt auch Heilpflanzen, wie Kapuzinerkresse und Meerrettich, die antibakteriell wirksame Senföle enthalten, Bärentraubenblätter, Rosmarinblätter, Tausendgüldenkraut, Birkenblätter, Cantharis, Berberis, Orthosiphonblätter, die harntreibend und krampflösend wirken.

Hilfreich sind auch eine ausgewogene, gesunde Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßige Bewegung, Stressreduktion, häufige Blasenentleerung

und der Austausch mit anderen betroffenen Frauen.

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Bleibt intim-gesund,

Eure Nancy

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Kommentar von Yvonne Marquardt |

Guten Tag,
Ich leide an immer wieder kehrenden Harnwegsinfekten. Nach jedem Schwimmen habe ich sofort eine Blasenentzündung. Kann man mit dem Gel prophylaktisch die Blase "verschließen". Ich wäre für eine Antwort wirklich dankbar!
Freundliche Grüße
Yvonne Marquardt

Antwort von Multi-Gyn-Team

Liebe Yvonne,

Du kannst Multi-Gyn ActiGel auch vorbeugend anwenden. 

Solltest du den Eindruck haben, dass keine Besserung eintritt, kontaktiere unbedingt deinen Arzt.

Liebe Grüße

Dein Multi-Gyn Team

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