Einfluss der Hormone: Glücklicher durch Sport?

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Welchen Einfluss hat Sport auf unsere Hormone?

Hormone sind Botenstoffe, die an unterschiedlichen wichtigen Vorgängen in unserem Körper beteiligt sind.

Gibt es Überschüsse oder Mangel an gewissen Hormonen, kann dies zu körperlichen Beschwerden führen. Regelmäßige sportliche Aktivitäten können den Hormonhaushalt positiv unterstützen. Die Bewegung führt zu einer Balance in unserem Körper.
Dass Sport gesund ist, wissen wir, aber wieviel Sport ist denn sinnvoll? Die Empfehlungen lauten drei bis vier Stunden in der Woche.


Gute Laune

Die Hormone Dopamin und Serotonin sind wahre Stimmungsmacher und werden beim Sport ausgeschüttet. Allerdings muss dazu die sportliche Aktivität schon Freude bereiten, um diesen zusätzlichen positiven Effekt nutzen zu können.
 

Immunsystem

Wenn unsere Muskeln aktiv eingesetzt werden, produzieren sie ein Hormon namens Interleukin. Dies ist vor allem für unser Abwehrsystem von Bedeutung. Es reguliert Entzündungsprozesse und kurbelt die körperliche Abwehr an. So können Erreger, Giftstoffe, Antigene schnell erkannt und bekämpft werden. In einer Studie zeigte sich, dass eine halbe Stunde Training pro Tag das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, deutlich senkt.


Lust auf Sex

Auch auf die Libido hat Sport einen Einfluss. Laut einer Studie sorgt regelmäßiges Training für eine positive Körperwahrnehmung, die mehr Lust bereitet. So haben Sport treibende Menschen bis zu einem Drittel häufiger Sex, als die gemütlichen Couch-Sitzer. Vor allem Konditionssport wirkt sich sehr positiv aus.


Satt oder hungrig?

Eine Stunde joggen senkt das Hungergefühl und vermittelt ein Sättigungsgefühl. Wie praktisch, wenn das Gewicht reduziert werden soll! Verantwortlich dafür sind das Peptid PYY und Ghrelin. Sie regeln Hunger und Sättigung.


Kampf gegen die Pölsterchen

Wenn das Training effektiv gegen unerwünschte Fettpolster wirken soll, dann empfiehlt es sich, möglichst nüchtern ins Training zu gehen. In den ersten zwei Stunden nach dem Essen wird reichlich Insulin produziert und das ist ein Hormon, welches gegen die Fettverbrennung wirkt.


Körpereigene Schmerzmittel

Endorphine sind Hormone, die gegen Schmerzen wirken. Bei leichtem Kopfschmerz kann es hilfreich sein, zu walken oder Rad zu fahren. Die Durchblutung wird erhöht und Endorphine produziert.


Bewegung gegen Stress

Befinden wir uns in stressigen Situationen, schüttet der Körper Adrenalin aus, welches unsere Aufmerksamkeit verstärkt, den Blutdruck steigen lässt und die Muskelspannung aktiviert. So sind wir gut vorbereitet, um aus Gefahren zu flüchten. Die Bewegung der Muskeln sorgt dafür, dass der Adrenalinspiegel wieder sinkt. Bleiben wir ohne Bewegung im Stressmodus, kann der hohe Spiegel des Hormons gesundheitliche Folgen haben. Sport ist somit auch ein gutes Stressmanagement.
 
 

Warum haben Männer keine Cellulite?

Östrogen ist das weibliche Sexualhormon, welches auch für die Geschlechtsmerkmale und die Fortpflanzung wichtig ist. Es sorgt für weiche Haut und auch für die Dellen an manchen Körperstellen. Das männliche Hormon ist Testosteron und dieses sorgt eher für ein straffes Bindegewebe und einen schnellen Muskelaufbau. Wenn Frauen regelmäßig Sport treiben, erhöht sich auch bei ihnen der Testosteronspiegel und kann einen Effekt auf die Haut haben, Dellen können reduziert werden.


Muskeltraining

Wir Frauen unterliegen zyklischen Hormonschwankungen. Daher ist das Training von Muskeln vor allem in der ersten Zyklushälfte effektiver, als in der zweiten. Wenn die Motivation Sport zu treiben gering ausfällt, kann dies ebenfalls am monatlichen Zyklus liegen. Um den Eisprung herum sind wir Frauen auf dem Leistungshoch, also macht es auch Sinn, den Trainingsbeginn in diese Zeit zu legen.


Hochleistungssport

Zu viel Sport kann bei Frauen auch zu einem Ausbleiben der Menstruation führen, da dann zu viel Testosteron gebildet wird. Also alles in Maßen! 
 
Ich wünsche Euch allzeit beste Intimgesundheit,
Eure Nancy
 
 
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