5 präventive Maßnahmen gegen Scheidenpilz

Freibadsaison muss nicht Pilzsaison sein

Ist Freibadsaison Pilzsaison?
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5 präventive Maßnahmen gegen Scheidenpilz: Hier erfahren Sie was Sie tun können, damit die Freibadsaison nicht zur Scheidenpilzsaison wird.

 

Was ist eigentlich ein Scheidenpilz?

Schaffen es Pilze die übrigen Bewohner der Scheidenflora mengenmäßig zu dominieren, spricht man von einer Infektion der Scheide mit Pilzen*, von einem Scheidenpilz. Liegt eine solche Infektion vor, kommt es meist zu den charakteristischen Symptomen: starker Juckreiz, Wundheit/Rötung, verstärkter bröckelig-weißer Ausfluss.

*meist von der Gattung Candida albicans

Mehr Informationen zum Scheidenpilz und seinen Behandlungsmöglichkeiten bekommen Sie hier.

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Wie kann man dem Scheidenpilz zuvorkommen?

1. Feucht-warmes Klima vermeiden

Da sich Scheidenpilze in einer feucht-warmen Umgebung besonders wohl fühlen, sollten Sie darauf achten, sich nach dem Baden gut abzutrocknen und die nassen Badesachen auszuziehen.

2. Nicht mit Tampon ins Wasser gehen

Auf wien-heute.at kann man hierzu ein interessantes Statement des Univ.-Profs. Dr. Armin Witt lesen: „Der Tampon funktioniert wie ein Docht und leitet Wasser in die Vagina weiter. Das hintere Scheidendrittel kommt nur durch den Tampon mit dem Wasser in Kontakt." Quelle: wien-heute.at/p-51050.php?subakt=newcom

Die Problematik dahinter lässt sich leicht erklären: Chlor wird dem Wasser zugegeben, um Bakterien abzutöten – das schadet auch den wichtigen Milchsäurebakterien. Tampons können die empfindliche Scheidenschleimhaut außerdem reizen.

3. Die Vaginalflora stärken

Pilze können sich in der Regel nur dann in der Scheide ausbreiten, wenn die Vaginaflora gestört ist. Die Scheidenflora daher am besten vor und nach dem Schwimmen stärken.

4. Auf eine "(intim)geeignete" Scheidenhygiene achten

Wer sich zu viel oder zu aggressiv wäscht, kann die Vaginalflora aus dem Gleichgewicht bringen. Besonders zur Badesaison sollte daher auf eine geeignete Intimhygiene geachtet werden.

Wie eine solche Intimhygiene aussieht, erfahren Sie hier

5. Auf gutes Allgemeinbefinden achten

Stärken Sie Ihr Immunsystem durch ausreichend Schlaf, Sport und gesunde Ernährung, achten Sie auf eine ausgewogene work-life-balance – das unterstützt auch die Scheide.

 

Was, wenn es kein Pilz ist?

Gerät die Scheidenflora aus dem Takt, kann dies auch zu einer anderen Problematik, z. B. zur bakteriellen Vaginose, führen. Diese Intimerkrankung ist unter anderem für ihren unangenehmen, fischähnlichen Geruch bekannt. Informationen zur bakteriellen Vaginose bekommen Sie hier.

 

 

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Kommentar von Christin W. |

Seitdem ich im Bad immer einen trockenen Ersatz- Bikini oder Badeanzug dabei habe und nach dem Schwimmen sofort die nassen Sachen wechsle und meine Scheide gründlich abtrockne habe ich fast keine Probleme mehr.

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