Frauenleiden: Prämenstruelles Syndrom

Die vier PMS-Typen

Je nach Symptom unterscheidet man vier PMS-Typen © Andrey Popov - Fotolia.com

Statistisch kennt es jede zweite Frau: Das Prämenstruelle Syndrom (PMS). Etwa eine Woche vor Beginn der Menstruation schwankt die Stimmung, der Kopf tut weh. Ständig hat man Lust auf Süßes und zugleich das Gefühl, aufgebläht zu sein.

Wart ihr in den ersten 21 Tagen des Zyklus durch eine hohe Östrogenproduktion glücklich, zufrieden und hattet Lust auf Sex, verursacht das Absinken des Östrogens mangelnde Libido, Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Heißhungerattacken.

 

1. Östrogen-Dominanz

Östrogen-Dominanz ist oft die Hauptursache für das Prämenstruelle Syndrom (PMS), das sich vor allem an den Tagen vor der Periode bemerkbar macht und auch für viele Wechseljahrbeschwerden verantwortlich zeichnet.

Wie entsteht Östrogen-Dominanz?

Bei den betroffenen Frauen wird zu wenig Progesteron (auch Gelbkörperhormon genannt) in den Eierstöcken gebildet. Dieses Hormon spielt für die regelmäßige Menstruation und die Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle. Sowohl Östrogen als auch Progesteron müssen in einem bestimmten Gleichgewicht zueinander im Körper harmonisieren.

Wenn zu wenig Progesteron produziert wird, wirkt sich das Östrogen zu stark aus. Der Körper verhält sich als wäre zu viel Östrogen vorhanden. Daher spricht man von Östrogen-Dominanz.

 

2. Die vier PMS-Typen

Je nach Symptom unterscheidet man vier PMS-Typen, für die unterschiedliche hormonelle Ursachen diskutiert werden:

PMS-Typ D (Depression): Dieser Typ zeichnet sich durch depressive Stimmung, Vergesslichkeit und Schlaflosigkeit aus. Als möglichen Auslöser vermutet man zu viel Progesteron sowie erniedrigte Serotonin- und Dopaminspiegel.

PMS-Typ A (Angst, Reizbarkeit): Die Hauptsymptome sind depressive Verstimmung, Vergesslichkeit und Stimmungsschwankungen. Der zu hohe Östrogenspiegel ist hierfür ein möglicher Verursacher.

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PMS-Typ C (Gelüste): Bei diesem Typ treten oft Heißhungerattacken auf Süßes, Kopfschmerzen, Appetitzunahme und Herzrasen auf. Mögliche Ursachen sind z.B. eine verstärkte Insulinwirkung in der zweiten Zyklushälfte.

PMS-Typ H (Wasserüberschuss): Bei diesem Typ leiden Frauen vor allem unter Wassereinlagerungen im Gewebe, Gewichtszunahme und schmerzhafte Spannungen in der Brust.

Im nächsten Teil des Artikels findet ihr hilfreiche Tipps für die Behandlung und Linderung von menstrualen Beschwerden.

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Links, die euch interessieren könnten:

Quellen:
Flemmer, Andrea (2012): Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) natürlich behandeln: Heilmethoden
Marbach, Eva (2009): Östrogen-Dominanz: die wahre Ursache für PMS und Wechseljahrbeschwerden

 

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