Menstruationshilfen

Schon mal von einer "Menstruationstasse" gehört ?!

Menstruationshilfen
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Binden oder Tampons? Es gibt auch noch eine andere Menstruationshilfe. Schon mal von einer Menstruationstasse gehört?

 

1. Binden oder Tampons – es geht auch anders

Seit gut 25 Jahren hantiere ich nun mit Binden und Tampons. Ärgere mich über deren zum Teil hohe Preise, die manchmal etwas schmerzhafte Handhabung (bei mir jedenfalls) und den Müll, den sie produzieren. Trotzdem war ich immer der Meinung, „dass es halt einfach nichts anderes gibt“, um meine monatliche Blutung aufzufangen.

Heute Morgen habe ich dann von der anscheinend bereits 1930 entwickelten „Menstruationstasse“ erfahren, die ich beispielsweise in einer englischen Apotheke, wie selbstverständlich im Regal neben Binden und Tampons fand. (Mittlerweile ist die Menstruationstasse auch bei uns zu erwerben, soweit ich weiß allerdings nur online.)

Schluss mit Tabus!

 

2. Was genau ist eine Menstruationstasse?

Eine Menstruationstasse, die im englisch sprachigen Raum diskret unter der Bezeichnung „Moon Cup“, „Diva Cup“, oder „Lunette“ zu erwerben ist, bezeichnet ein kelchähnliches, in verschiedenen Größen verkäufliches Gefäß aus Latex oder Silikon, welches in die Scheide eingeführt, das gesamte Menstruationsblut auffängt. Der Cup wird von der Trägerin selbst ausgelehrt, gereinigt und wiederverwendet.

 

3. Gewöhnungsbedürftige Handhabung?

Auch wenn der Gedanke an das Auslehren des eigenen Bluts im ersten Moment vieleicht etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen mag, so sind die Vorteile, die ein solcher Cup bietet, für mich dennoch überzeugend.

 

4. Vorteile der Menstruationstasse

So wird unter anderem die Vaginalflora geschont, da der Cup nur das Menstruationsblut, nicht aber andere Scheidenflüssigkeiten aufnimmt, vor allem nicht aufsaugt.

Ein Austrocknen der Scheide mit einer möglichen Infektion als Folge ist hier (meiner Meinung nach) eher nicht zu erwarten.

Des Weiteren spart der Menstruationsbecher (sofern er so lange hält wie versprochen) auch noch Geld. Er kann nämlich (angeblich) nach einmaliger Anschaffung (ca. 25 Euro) bis zu zehn Jahre wiederverwendet werden. Das wäre ja mal ein Ding!

Neben der längeren Tragedauer (kann bis zu 12 Stunden am Stück in der Scheide verweilen) und der besseren Umweltverträglichkeit (geringere Müllproduktion), kommt dann auch noch das Wissen über die Stärke, Dauer und Konsistenz der eigenen Monatsblutung hinzu, was mich persönlich überzeugt.

Ich finde es nämlich wichtig, dass wir Frauen uns wieder mehr mit unserem Körper und seinen Vorgängen beschäftigen. Vielleicht kann uns ein solcher Cup dabei behilflich sein.

Ich für meinen Teil werde ihn bei meiner nächsten Monatsblutung einfach mal testen. In einem Monat können Sie dann meinen Erfahrungsbericht dazu lesen. Die Spannung steigt! ;-)

 

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