Intimhygiene

Wie man seine Scheide richtig wäscht

Intimhygiene
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Wie sollte gesunde Intimhygiene aussehen? Hier erfahren Sie es.

 

Auch Waschen will gelernt sein

Wie man sein Geschlechtsorgan sauber hält, lernt ein Mädchen in der Regel von seiner Mutter. Diese hat es vermutlich von ihrer Mama gelernt und so vererbt sich das Wissen von Generation zu Generation weiter.

Hoffentlich war Ihre Urururgroßmutter gut informiert, denn eine beispielsweise zu aggressive Intimhygiene kann Reizungen und Infektionen zur Folge haben.

Wie wäscht man seine Scheide richtig?

Es ist wichtig zu wissen, dass die Scheide eigentlich ein sich-selbst-reinigendes Organ ist. Das bedeutet, dass sie ohne Ihr Zutun in der Lage ist, sich durch ihren Ausfluss von unerwünschten Inhalten zu befreien. Sie spült vereinfacht gesagt alles, was nicht in die Scheide gehört, wieder hinaus. Dies funktioniert allerdings nur, solange ihre sensible Scheidenflora nicht gestört wird.

 

Was kann die Scheidenflora stören?

Wenn Sie also mit dem Duschkopf in Ihre Scheide hinein duschen, aggressive Waschlotionen verwenden und/oder sich im Intimbereich einparfümieren, zerstören Sie möglicherweise das empfindliche Scheidenmilieu und somit auch die natürliche „Scheidenschutzbarriere“, die das Einnisten von bösartigen Bakterien und Viren verhindern soll.

Daher sollten Sie die Scheide und den Analbereich einmal täglich mit der Hand und lauwarmen Wasser (bei Bedarf mit einem speziellen Intimreinigungsmittel wie Multi-Gyn FemiWash) nur äußerlich und ganz vorsichtig reinigen. Es ist dabei wichtig, mit dem Scheidenbereich zu beginnen, um das Übertragen von Darmbakterien in die Scheide zu vermeiden. Dieselbe Reihenfolge gilt übrigens auch nach dem Toilettengang. Wischen Sie immer von der Scheide zum After.

Verwenden Sie bitte keine aggressiven Waschlotionen (auch normale Körper-Duschgels sind oft zu aggressiv), was wie oben bereits genannt Folgen haben kann.

Ein ärztliches Informationsvideo zum Thema „Intimhygiene“ mit Frau Dr. med. Christiane Messerer finden Sie hier.

 (Bildnachweis: Hand unter Wasser, © LUCKAS Kommunikation - Fotolia.com)

 

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