„Feuchtgebiete“ aus gynäkologischer/ proktologischer Sicht

Analfissuren, Intimrasur und Blumenkohl

„Feuchtgebiete“ aus gynäkologischer/ proktologischer Sicht
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Analfissuren, Intimrasur u. Blumenkohl - Was gibt es zum Bestseller Feuchtgebiete aus gynäkologischer/ proktologischer Sicht zu sagen?

 

Feuchtgebiete - jetzt auch als Film

Die meisten von uns Frauen werden das Buch wohl gelesen haben. Höchstwahrscheinlich aus reiner Neugier - so wie ich auch. Bald können wir Helens Ekelabenteuer nun auch auf der Leinwand miterleben. Im Vorteil sind alle, die einen stabilen Magen haben!

 

Blumenkohl u. Analverkehr aus gynäkologischer/ proktologischer Sicht

Hinter Helens Blumenkohl verbirgt sich, wie sie selber weiß, ein Hämorrhoidalleiden. Das hält sie allerdings nicht davon ab, sich trotz des fortgeschrittenen Stadiums (IV) sexuell (Analverkehr) zu betätigen. Aus ärztlicher Sicht ist dies keine gute Idee. Analer Verkehr reizt vergrößerte Hämorrhoiden nämlich noch zusätzlich. Außerdem kann Sperma die Hautentzündungen, die ein fortgeschrittenes Hämorrhoidalleiden begleiten, noch verschlimmern.

 

Was ist eine Analfissur?

Unter einer Analfissur (Fissura ani) versteht man einen Einriss der Haut oder Schleimhaut (oft schmerzhaft) der Afterregion. In Helens Fall wurde sie durch einen Unfall bei der selbst durchgeführten Intimrasur verursacht.

 

Was gibt’s zur Intimrasur zu sagen?

Sehr viele Frauen rasieren sich heute. Verschiedene Hilfsmittel kommen dabei zum Einsatz. Bei Helen sogar ein fremder Mann vom Jahrmarkt (wenn ich mich recht erinnere). Da die Haut des weiblichen Intimbereichs äußerst sensibel ist, sollte man bei der Rasur wirklich Vorsicht walten lassen. Informieren Sie sich daher hier, was es bei der Intimrasur zu beachten gibt.

 

Feuchtgebiete - Jetzt wird es wirklich eklig

(Lieber nicht auf nüchternen Magen lesen.)

Keine Angst, ich werde nicht aus dem Buch zitieren. Es ist mir aber wichtig, noch ein paar Dinge anzusprechen: Dass die Blutsschwesternschaft (Tampontausch mit Freundin) selbstverständlich fatale gesundheitlich Folgen haben kann (sexuell übertragbare Krankheiten), dürfte klar sein. Doch auch die Selbstbefriedigung mit dem Duschkopf, die man normalerweise eher mit Erregung als mit Erkrankung assoziiert, kann gesundheitliche Gefahren bergen.  Genauso, wie das „auf der öffentlichen Toilette mit der Scheide über die WC-Brille reiben“ - auch wenn man sich auf dem WC mit einem Scheidenpilz eher selten ansteckt. (Obwohl, bei Helens Methode?!) 

 

 

 

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