Von der bakteriellen Vaginose zur Blasenentzündung

Gardnerella Vaginalis als Verursacher der Zystitis?

Von der bakteriellen Vaginose zur Blasenentzündung

Die Blasenentzündung, auch „Zystitis“ genannt, ist bei Frauen weit verbreitet. Häufig wird sie durch Darmbakterien ausgelöst, die über die Harnröhre in die Blase eindringen. In manchen Fällen steckt aber auch ein ganz spezielles Bakterium dahinter. Dieses dürfte Patientinnen, die immer wieder von Intiminfektionen geplagt werden, möglicherweise bereits bekannt sein. Die Rede ist von "Gardnerella Vaginalis"- dem Bakterium, das bei Frauen im geschlechtsreifen Alter die sogenannte "bakterielle Vaginose" auslösen kann.

 

Was ist eine bakterielle Vaginose?

Unter einer bakteriellen Vaginose versteht man ein mikrobiologisches Ungleichgewicht der Scheidenflora. Pathogene (krankmachende) Bakterien haben sich in der Vagina dabei stark vermehrt und andere wichtige Scheidenbewohner zurückgedrängt. Typische Symptome der bakteriellen Vaginose sind ein erhöhter pH-Wert sowie ein an Fisch erinnernder Geruch. (Achtung! Die bakterielle Vaginose kann auch ohne den Fischgeruch auftreten.)

-> Hier finden Sie Informationen zur bakteriellen Vaginose (inklusive ärztlichem Infovideo).

 

Erst bakterielle Vaginose dann Blasenentzündung?

Die "bakterielle Vaginose" oder "Gardnerellen Infektion" (teilweise auch noch "Amin-Kolpitis" genannt) begünstigt aufsteigende Infektionen. Krankmachende Keime können also von der Scheide aus durch die Harnröhre in die Blase wandern und sich dort vermehren. Unter anderem eben auch das Bakterium "Gardnerella Vaginalis".

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Was kann man dagegen tun?

Schätzungsweise 5-10 % aller Frauen haben es mit chronischen Blasenentzündungen zu tun. In diesen Fällen und gerade bei ungeklärter Ursache sollte immer auch eine bakterielle Vaginose als Verursacher in Betracht gezogen werden. Eine genaue Diagnostik ist hierbei notwendig, da die Gardnerellen bei der normalen Urinuntersuchung nicht unbedingt nachweisbar sind.

Um Blasenentzüdungen vorzubeugen ist es auch wichtig die Vaginalflora im Gleichgewicht zu halten. Dies gelingt am besten durch die gezielte Förderung der körpereigenen Laktobazillen (Milchsäurebakterien).

-> Ein Medizinprodukt zur Förderung der körpereigenen Laktobazillen finden Sie hier.

Außerdem ist die richtige Intimhygiene von großer Bedeutung. Teilweise wird eine "bakterielle Vaginose" tatsächlich durch die falsche Intimpflege begünstigt.

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(Bildnachweis, Bauch mit Wärmflasche: © lensonfocus - Fotolia.com)

 

 

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