Das Multi-Gyn Intim-Glossar


After:

Der „After“, der auch „Anus“ genannt wird, stellt die Austrittsöffnung des Darms dar. Durch den „After“ werden die Exkremente ausgeschieden.

Aminkolpitis:

Eine Aminkolpitis ist eine Infektion der Scheide mit Bakterien, ausgelöst durch eine aus dem Gleichgewicht geratene Scheidenflora.
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Asexualität:

Das mangelnde Interesse an sexueller Interaktion mit anderen Personen wird als „Asexualität“ bezeichnet. Die niederländische „Official Asexual Society“ verwendet hier für die Bezeichnung „Geboren ohne sexuelle Gefühle“.

Ausfluss:

Das von der Scheide/Vagina natürlich gebildete Sekret wird als „Ausfluss“ bezeichnet. Der „Ausfluss“ einer gesunden Scheide ist klar, trüb weiß und/oder gelblich, wenn er getrocknet ist.

Bakterielle Vaginose:

Die bakterielle Vaginose ist eine Infektion der Scheide mit anaeroben Bakterien, die auf einem Ungleichgewicht der Scheidenflora beruht.
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Befeuchtungsgel:

Ein „Befeuchtungsgel“ ist ein in der Scheide lokal anzuwendendes Gel, das sofortige Linderung bei Scheidentrockenheit verschafft. Befeuchtungsgels können auch beim Geschlechtsverkehr als Gleitgel angewendet werden.

Bisexualität:

Als „bisexuell“ werden sexuelle Orientierungen zu beiden Geschlechtern bezeichnet. Umgangssprachlich wird dafür die Bezeichnung „bi“ verwendet.

Blasenentzündung:

Eine „Blasenentzündung“ ist eine Entzündung der ableitenden Harnwege. Sie wird meist durch Bakterien verursacht.

Bisexualität:

Als „bisexuell“ werden sexuelle Orientierungen zu beiden Geschlechtern bezeichnet. Umgangssprachlich wird dafür die Bezeichnung „bi“ verwendet.

Cunnilingus:

Die Bezeichnung „Cunnilingus“ beschreibt eine Form des Oralverkehrs, bei dem das weibliche  Geschlechtsorgan mit der Zunge und den Lippen verwöhnt wird.

Dyspareunie:

Dyspareunie ist der medizinische Begriff für alle möglichen Schmerzarten, unter denen Frauen beim Geschlechtsverkehr leiden können.

Feigwarzen:

Feigwarzen sind Gewebswucherungen, die durch eine Infektion mit Humane Papilloma-Viren hervorgerufen werden. Sie zählen zu den sexuell übertragbaren Krankheiten.

Frigidität:

Unter dem veralteten, umgangssprachlich aber noch verwendeten Begriff der "Frigidität", werden Störungen der weiblichen Sexualität zusammengefasst.

Frühgeburtenprophylaxe:

Der Begriff der „Frühgeburtenprophylaxe“ beschreibt vorbeugende Maßnahmen um Frühgeburten zu verhindern. Eine davon ist die Vermeidung von Scheideninfektionen.

Gardnerellen-Infektion:

Die Bezeichnung "Gardnerellen-Infektion" beschreibt eine Überbesiedlung der Scheide mit dem Bakterium Gardnerella vaginalis, wodurch es zu einer Anhebung des Scheiden-pH-Werts und dem typischen gräulich-weißen, nach Fisch riechenden Ausfluss kommt.
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Gebärmutter (Uterus)
In der Gebärmutter wächst im Falle der erfolgreichen Befruchtung das Kind heran. Im Rahmen des weiblichen Monatszyklus wird die Gebärmutterschleimhaut durch Hormone gesteuert auf- und abgebaut. Die Menstruation tritt ein, wenn keine Befruchtung erfolgt.

G-Punkt:

Der „G-Punkt“ (nach seinem Entdecker Ernst Gräfenberg) ist eine Stelle in der Vagina, die für besonders stark ausgeprägtes Lustempfinden verantwortlich gemacht wird. Dieser Punkt kann durch gezielte Stimulation zu einem besonders intensiven Orgasmus führen.
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Hämorrhoiden:

Hämorrhoiden“ sind Teile des Enddarms die Beschwerden hervorrufen können, wenn sie sich vergrößern und/oder aus dem After hervortreten. Hämorrhoiden sind von Haus aus im menschlichen Körper vorhanden.

Kandidose:

Die Sammelbezeichnung für Infektionen ausgelöst durch Pilze der Gattung Candida ist die „Kandidose“. Sie wird auch als Candidiasis oder Candidosis bezeichnet.

Kolpitis: 

Eine „Kolpitis“ ist eine entzündliche Vaginalerkrankung. Häufig entstanden durch eine mechanische Reizung, Allergie, Hormon oder Stoffwechselstörung und/oder Infektion.

Klitoris:

Als „Klitoris“ oder „Kitzler“ wird ein bestimmter Teil des weiblichen Intimborgans bezeichnet. Der sichtbare Teil des „Kitzlers“ liegt oberhalb, zwischen den kleinen Schamlippen in Richtung des Venushügels.

Laktobazillen:

 Die „Laktobazillen“ sind natürliche Scheidenbewohner, die die Scheidenflora bilden. Sie werden auch als „Döderleinsche Stäbchen“ oder „Milchsäurebakterien“ bezeichnet.
-> Hier finden Sie ein Präparat zur aktiven Förderung der Laktobazillen

Mooncup:

Ein „Mooncup“ (Menstruationsbecher/tasse) ist ein Gefäß aus medizinischem Kunststoff, welches das Menstruationsblut auffängt. Der „Mooncup“ ist aufgrund seiner sanften, aber sicheren Funktionsweise eine echte Alternative zu Tampons.

Pheromone:

„Pheromone“ sind Botenstoffe die der Kommunikation zwischen Lebewesen einer Gattung dienen. Sie helfen auch bei der Partnersuche.

pH-Wert:

 Der „pH-Wert“ stellt ein Maß für den sauren oder basischen Charakter einer Flüssigkeit dar. Der „Scheiden-pH-Wert“ ist sauer und liegt bei einer gesunden Vagina zwischen 3,8 und 4,4.
-> Hier finden Sie ein Präparat zur aktiven Regulierung des Scheiden pH-Wertes

Scheidenflora:

Als „Scheidenflora“ oder auch „Vaginalflora“ wird die natürliche Besiedelung der Scheide/Vagina mit Keimen bezeichnet. Sie reguliert das Milieu der Scheide und erfüllt wichtige gesundheitliche Aufgaben.
-> Hier finden Sie ein Präparat zum Aufbau der Scheidenflora

Scheideninfektion:

Unter der Bezeichnung "Scheideninfektion" fasst man krankhafte Besiedlungen der Scheide mit Bakterien, Pilzen oder Viren zusammen. Scheideninfektionen können sich ganz verschieden äußern.

Scheidenmilieu:

Unter dem Begriff „Scheidenmilieu“ versteht man den sauren, „scheidentypischen“ pH-Wert von 3,8 bis 4,4. Das „Scheidenmilieu“ wird von den in der Scheide angesiedelten Milchsäurebakterien hergestellt.

Scheidenpilz:

Unter einem "Scheidenpilz" versteht man eine Infektion der Scheide mit Pilzen (meist „Candida albicans“). Die Pilze haben sich hierbei übermäßig vermehren können und dominieren das Scheidenmillieu.

Scheidentrockenheit:

Der Zustand der trockenen, bzw. „zu“ trockenen Scheide, der sich vor allem beim Geschlechtsverkehr bemerkbar macht, wird als "Scheidentrockenheit" bezeichnet.

Sexomnie:

Die „Sexomnie“ (auch Sexomnia) beschreibt eine Schlafstörung, die wie auch das Schlafwandeln zum Bereich der Parasomnien sowie zu den nicht organischen Schlafstörungen gezählt wird. Sexomnie-Betroffene nehmen im scheinbar wachen Zustand sexuelle Handlungen an sich oder an anderen anwesenden Personen vor.

Sexuelle Funktionsstörungen:

Von sexuellen Funktionsstörungen spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum sexuelle Beziehungen aufgrund von z.B. Impotenz nicht gelebt werden können und dadurch ein Leidensdruck entsteht.

Soor:

Die Bezeichnung „Soor“ steht für Krankheiten, die durch Pilze der Gattung „Candida“ verursacht werden. Häufigster Erreger ist dabei der Hefepilz „Candida albicans“.

Vaginaldusche:

Als „Vaginaldusche“ (auch "Scheidendusche" oder "Frauendusche") werden Applikatoren bezeichnet, mit deren Hilfe die Scheide von innen gespült werden kann. Häufig werden sie zur Behandlung von bakteriellen Scheideninfektionen angewendet.

Vaginalinfektion:

Eine Vaginalinfektion ist eine Infektion der Scheide/Vagina mit Bakterien, Pilzen, Viren und/oder einzelligen Organismen.

Vaginalpilz:

EIn Vaginalpilz ist das gleiche wie ein Scheidenpilz.
(sihe unter "Scheidenpilz")

Vaginismus:

Schmerzhafte Verkrampfungen der Scheide/Vagina beim Versuch einen Penis, Finger,  Tampon oder ähnliches einzuführen, werden als Vaginismus bezeichnet.

Vaginitis:

Unter einer „Vaginitis“ werden allgemein Infektionen der Vagina verstanden. Diese können durch Viren, Pilze, Bakterien und/oder Protozoen (Einzellige Lebewesen) ausgelöst werden.

Vaginale Trockenheit:

Die „vaginale Trockenheit” beschreibt den Zustand fehlender bzw. mangelnder Lubrikation in der Scheide/Vagina. Von der „vaginalen Trockenheit“ können Frauen jeden Alters betroffen sein.

Vulvovestibultitis:

Eine Vulvovestibulitis ist eine Entzündung der Vulva und des Eingangs zur Vagina, bei der die betroffenen Frauen unter starken, punktförmig lokalisierten Schmerzen leiden.

Weibliche Ejakulation:

Bei ausreichender Stimulation des G-Punkts kann es zum Austritt von Flüssigkeit aus der Vagina kommen. Dieses Phänomen wird dann als „weibliche Ejakulation“ bezeichnet.

Weißfluss:

 „Weißfluss“ ist eine Bezeichnung für das weibliche Scheidensekret. Die Menge des „Weißfluss“, der auch als „Fluor albus“ bezeichnet wird, variiert mit dem monatlichen Zyklus.

Zystitis:

Die „Zystitis“, die auch als "Flitterwochenkrankheit" bezeichnet wird, ist eine Entzündung der Harnblase. Häufig sind sexuell aktive Frauen von ihr betroffen.

   


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